Dressur: Mercedes-AMG CLS 53

2018 Mercedes-AMG CLS 53

Wunderschön, der Mercedes CLS als 53er AMG. Sportlich, elegant und doch nicht pompös oder brachial. Ein Auto zum verlieben – eigentlich, auf den ersten Blick. Doch es gibt trauriges zu vermelden, aller Schönheit zum Trotz. Erstens hat Daimler den noch extrovertierteren Shooting Brake sang- und klanglos gestrichen, obwohl er hierzulande genügen Abnehmer finden würde – doch in den Hauptmärkten China und USA ist der Sportkombi nicht gefragt. Des Weiteren gibt es das 63er Topmodell nicht mehr, denn diese Rolle übernimmt der AMG GT 4, der unter dem Blech nämlich kein AMG GT mit Transaxle-Bauweise, sondern einfach ein gepimpter CLS im AMG-Kleid ist. Somit bleibt der 53er als «Topmodell» und als solches kann er vieles gut, doch verzettelt er sich dabei, in jeglicher Hinsicht perfekt sein zu wollen.

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Höllenfeuer: Jeep Grand Cherokee Trackhawk

2018 Jeep Grand Cherokee Trackhawk

Angst kann man riechen. Wer sich fürchtet, sondert bestimmte Moleküle in seinem Schweiss ab; Menschen und Tiere können diesen Geruch wahrnehmen. Und wer vor dem Jeep Grand Cherokee Trackhawk steht, der fürchtet sich. Weil er ein Tier ist. Wortwörtlich und im übertragenen Sinn, denn unter der Haube des Ungetüms schlummert die Hellcat. Ein V8-Kompressormonster, höchst angriffslustig und jederzeit bereit, alles um sich herum auszuknocken. Auch dich. Zu deinem Vorteil kann der Jeep Trackhawk als wohl einziges Tier dieser Welt deine Angst nicht riechen. Scheint wohl ein Gendefekt zu sein. Aber gut für dich, ansonsten hättest du das Duell gegen das Zweieinhalbtonnen-Vieh von vornherein schon verloren.

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