Kyburz eRod: Fahrspass in einer anderen Dimension

Kyburz eRod Fun

Wenn ein Hersteller dazu einlädt, mit einem Sportwagen den Oberalppass zu erklimmen, dann kann das nur ein guter Tag werden. Selbstverständlich bin ich der Einladung gefolgt und stehe fast am Fusse des Passes in Sedrun. Warum genau hier? Dazu komme ich später! Motorräder knattern vorbei, ein Porsche 911 röhrt auf. Auch mein Gefährt ist einsatzbereit, doch hier blubbert, knattert, oder röhrt überhaupt nichts. Der Kyburz eRod, kaum grösser als ein Gokart und wahnwitzige 45 kW stark, verspricht intensiven Fahrspass. Ich muss dazu sagen, dass ich den eRod bereits von meiner Tätigkeit bei der auto-illustrierte kenne. Andererseits wäre meine Skepsis angesichts dieses skurrilen Gefährts, das mehr nach Spielzeug als nach “Auto” aussieht, unüberschaubar gewesen!

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Mercedes GLC Plug-in Hybrid: Keine Alternative

Mercedes GLC Plug-in Hybrid

Der Grad an Perfektion, den Mercedes mit dem GLC Diesel erreicht hat, ist verdammt hoch. Da kann ich nur den Daumen recken. Die Qualität, die Mercedes anbietet, ist unbestritten. Nachdem ich im Verlauf der Jahre bereits mehrere, verschiedene Mercedes-Modelle gefahren bin, habe ich jedes Mal fast schon verzweifelt versucht, einen Kritikpunkt zu finden, der nicht mit dem Preis zusammenhängt – mit einer Ausnahme, der Mercedes B-Klasse Electric Drive, ein wirklich schlechtes Auto, das des Mercedes-Sterns nicht würdig ist. Und nun der GLC Plug-in Hybrid. Der macht es mir in Sachen Kritik erstaunlich einfach. Mir ist klar geworden, dass Mercedes bei aller Perfektion (noch) eine Schwäche hat: Nämlich bei der Elektrifizierung.

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Mehr Ausdauer: Nissan Leaf

Nissan Leaf 30 kWh

Der Nissan Leaf bekommt dank einer grösseren Akkukapazität einen längeren Atem. Seine Reichweite beträgt nun 250 Kilometer, was gemäss Nissan die grösste innerhalb seines Segments ist. Soviel ich weiss, kommt er damit weiter als alle aktuellen Elektroautos, von Tesla mal abgesehen. Jedoch hat der Leaf mittlerweile ein paar Jahre auf dem Buckel und darum finde ich es schade, hat Nissan die Gelegenheit nicht genutzt und den Leaf gesamthaft aufgewertet. Nichtsdestotrotz finde ich es spannend, nun bereits zum dritten Mal Leaf zu fahren und zu sehen, was sich in der Elektromobilität verändert hat – und was noch nicht.

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VW Golf GTE: So gut wie unauffällig

VW Golf GTE

Es ist schon witzig: Seit vier Jahren blogge ich, aber das meistverkaufte Auto der Schweiz, den VW Golf, bin ich noch nie gefahren. Bis jetzt. Ich würde mir persönlich ja nie einen VW kaufen. Zu trocken, zu emotionslos, zu nüchtern. Dass der Golf GTE in erster Linie ein stinknormaler Golf ist, ist sicher nicht verkehrt. Aber dadurch, dass er Elektroauto und GTI vereint, wirkt er doch um einiges interessanter und auch schärfer als der Normalo-Golf. Und wenn ich mit dem GTE unterwegs bin, muss ich mir eingestehen, dass er gar nicht so trocken, emotionslos und nüchtern ist…

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Antriebslos: Mercedes B-Klasse ED

Mercedes B-Klasse Electric Drive

Die IAA ist angebrochen und soeben sind mir zwei Betreff-Zeilen in meinem Posteingang ins Auge gestochen: «Audi e-tron Quattro Concept: Mehr als 500 Kilometer Reichweite für volle Alltagstauglichkeit» oder «Porsche Mission E: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit». Klar, das sind Konzepte, aber es zeigt auf, in welche Richtung die Hersteller aktuell forschen. Die Mercedes B-Klasse Electric Drive, kurz ED oder 250 e, wirkt dagegen extrem konservativ, ja fast schon lustlos. Ich werde zudem das Gefühl nicht los, dass die B-Klasse ED ein Lückenfüller gewesen ist, damit Mercedes einen Stromer im Angebot hat, bis der erste Plug-in Hybrid (Mercedes S-Klasse) verfügbar war.

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Kia Soul EV: Cooler Stromkasten

Kia Soul EV

Ich mag die Abwechslung. Durch mein Hobby bin ich stets mit anderen Autos unterwegs und geniesse es, stets neue Erfahrungen machen zu dürfen. Doch ich freue mich auch, wenn ich alte Bekannte wieder treffe. So auch beim Kia Soul EV, denn den Soul mit Dieselantrieb habe ich bereits kennen gelernt und obwohl der Antrieb und der Preis mir nicht so ganz gefallen haben, habe ich doch einiges an Lob für den Soul ausgesprochen. Jetzt bietet Kia ihn auch als reinen Stromer an. Das ändert natürlich einiges an den Punkten Antrieb und Kosten. Fährt sich der elektrische Soul besser als sein Verbrennungs-Pendant? Und vor allem: Wie sieht’s mit den Kosten aus?

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Hypermiling mit Felix Egolf

Hypermiling mit Felix Egolf

Hypermiling ist eine extreme Form des wirtschaftlichen Fahrens, die allerdings für den Normalfahrer nicht so praktisch ist, da der Aufwand, um enorm wenig Treibstoff zu verbrauchen, sehr hoch ist. Trotzdem ist es beeindruckend, zu sehen, mit welchen Tricks Hypermiler Felix Egolf jeweils die NEFZ-Verbrauchswerte um 20-30 % unterbieten kann. Ich und Felix sind je eine 155 km lange Route gefahren, wobei ich mich am Eco-Driving und Felix sich am Hypermiling orientiert hat. Was dabei herausgekommen ist, erstaunt durchaus. Testauto: Das Citroën DS3 Racing Cabrio, ein Auto, das eigentlich überhaupt nicht dazu animiert, sparsam zu fahren. Normverbrauch: 6,4 l/100 km.
Hinweis: Alle ermittelten Werte basieren auf den Angaben des Bordcomputers.

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Renault Zoe Z.E.: Hübsch und unkompliziert

Renault Zoe

Die hübsche und innovative Zoe von Renault wurde von Grund auf als reines Elektroauto konzipiert. Eigentlich heisst es der Renault Zoe, um aber eine stärkere, emotionale Bindung zu ermöglichen, wird auf meinem Blog kurzerhand von Zoe gesprochen – wenn ein Auto schon einen solch hübschen Namen erhält! 😉 Das Besondere an Zoe ist nicht ihre Reichweite, die ist grundsätzlich nach wie vor ein Problem auf einer längeren Strecke. Renault aber bietet Zoe zu erschwinglichen Preisen an, so dass es sich alle leisten können, das Vergnügen mit ihr zu haben.

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Fiat 500L CNG: Lahme Mogelpackung

Fiat 500L Natural Gas

Mit dem Fiat 500L Natural Gas bedeutet Gas geben sparen anstatt rasen, denn um mit dem 0.9 Liter Zweizylindermotor überhaupt rasen zu können, bedarf es viiiiiel Anlauf. Überhaupt dürfte sich Fiat gerne ein paar Nachhilfelektionen von Konzernschwester Alfa Romeo geben lassen, denn Fahrdynamik ist dem Fiat 500L völlig fremd. Die Stärken vom 500L mit Erdgasantrieb liegen in seiner Variabilität, dem geräumigen Inneren und dem sparsamen Antrieb. Die Optik besitzt ebenfalls einen gewissen Charme, lebt doch der Geist des Cinquecento in ihm. Fahren ist mit dem 500L allerdings kein grosses Vergnügen.

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Nissan Leaf: Der Popstar unter den Elektroautos

Nissan Leaf

Bereits, als mein Blog noch in den Kinderschuhen steckte, hatte ich eine Gelegenheit, den ersten Leaf zu testen. Mittlerweile hat Nissan dem weltweit erfolgreichsten Stromer geliftet, so dass er jetzt schlicht New Nissan Leaf heisst. Grund genug für mich, den Leaf erneut unter die Lupe zu nehmen. Über 65’000 Leaf kurven weltweit herum, jeweils 25’000 davon in Japan und den USA, was symbolisch zeigt, dass man dem Elektroauto ausserhalb Europa (mit Ausnahme von Norwegen) aufgeschlossener ist. Dank zahlreichen Verbesserungen am Auto – auch auf Anregung jetziger Leaf Besitzer – und einer völlig neuen Preisstruktur, möchte Nissan mit dem Leaf auf Erfolgskurs bleiben.

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PSA Hybrid Air: Hybrid mal anders

hybrid air

Die EU kennt keine Gnade. Ab 2015 soll der durchschnittliche CO2-Ausstoss nur noch 130 Gramm pro Kilometer betragen und ab 2020 wird die Grenze sogar auf 95 Gramm reduziert. 2012 waren es im Schnitt 153 Gramm pro Kilometer, was die neu immatrikulierten Autos hierzulande in die Luft pusteten (Quelle: BFE). Wer als Autohersteller die zukünftigen Limits nicht einhält, muss saftige Bussen bezahlen. Kein Wunder also, dass die Köpfe der Ingenieure zu rauchen beginnen, denn es müssen Sparkonzepte entwickelt werden, um die strengen Grenzwerte einhalten zu können. Das Ganze muss aber auch noch rentabel sein, weshalb reine Elektroautos (noch) nicht die Lösung der Problematik sind. Der französische Automobilkonzern PSA mit den Marken Peugeot/Citroën hat nun gemeinsam mit dem Deutschen Zulieferer Bosch einen Antrieb namens Hybrid Air entwickelt, in welchem ein Dreizylinder Benziner von Druckluft anstelle eines E-Motors unterstützt wird. Klingt seltsam, aber es funktioniert. 2016 sei das Konzept serienreif.

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Autosalon Genf 2013: Trends und Impressionen

Blitzblank standen die Autos an ihren Ständen, verführten mit gleissendem Lack und ihrem feinen Neuwagengeruch. Von einer Krise ist an so einer Messe natürlich nichts zu spüren, aber für den einen oder anderen Hersteller hängt sehr vieles davon ab, wie sich ihre jüngsten Sprösslinge verkaufen. Wohin geht die Reise der Autoindustrie, was wird uns aufgetischt? Welche Designlinien liegen im Trend, welche technischen Neuheiten erwarten uns? Die Antworten liegen bereit, verteilt auf ein paar zehntausend Quadratmeter. Also, Sonnenbrille aufsetzen (um sich von den aggressiven Scheinwerfern zu schützen) und mal schauen, was bald auf der Strasse anzutreffen ist und was nicht.

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Elektrischer Cityflitzer: Smart fortwo ED

smart fortwo electric drive

Der Smart fortwo, das Stadtauto schlechthin, fährt nun endlich auch in Grossserie elektrisch durch die City. Bei einem Kleinstwagen, wie dem Smart fortwo electric drive, ergibt eine Elektrifizierung auch am meisten Sinn, mehr als beim Kompaktwagen Nissan Leaf und noch viel mehr als bei einer Reiselimousine wie dem Renault Fluence Z.E. Trotzdem wird beim Test deutlich, dass die Realität mit einem Elektroauto nicht ganz so unkompliziert ist, wie es in den Werbeprospekten dargestellt wird.

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Kalter Krieg: Daimler boykottiert R1234yf

Die Umwelteigenschaften eines Fahrzeuges gehen weit über den Treibstoffverbrauch hinaus. Eine massgebende Rolle spielen beispielsweise auch die verwendeten Materialien, die Produktion und – das eingesetzte Kältemittel für die Klimaanlage. Das bis heute gängige Kältemittel R134a (Tetrafluorethan) ist sehr umweltschädlich und darf in der EU nicht mehr eingesetzt werden. Die Autoindustrie hat sich auf ein neues Mittel namens R1234yf (Tetrafluorpropen) geeinigt, allerdings weigert sich Daimler nun, es einzusetzen, da es sich bei einem Unfall angeblich entzünden kann.

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Die Zero Emission Lüge

zero emission

Je tiefer der angegebene CO2-Ausstoss, desto umweltverträglicher ist das Fahrzeug, so die gängige Meinung. Aber das ist nur die halbe Wahrheit, denn die lokalen, vom Fahrzeug ausgestossenen Emissionen (Tank-to-Wheel) berücksichtigen nicht die CO2-Emissionen der Kraftstofferzeugung. Erst mit der Berücksichtigung aller belastenden Emissionen (Well-to-Wheel) kann ein reales Bild von der Ökobilanz eines Autos gemacht werden. Schaut man sich die Well-to-Wheel Bilanzen an, stehen angeblich sehr ökologische Autos plötzlich nicht mehr ganz so grün da.

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Tazzari Zero: Das elektrische Gokart

tazzari zero

Bereits der Name Tazzari Zero lässt vermuten, dass es sich bei diesem Vehikel um ein Elektroauto handelt. Konkret steckt hinter dem Namen ein kleiner Stromer der italienischen Firma Tazzari, welche bisher hauptsächlich Alu-Rahmen für Karosserien hergestellt hat. Die Erfahrung mit diesem Leichtmetall wollten die Italiener nun aber nutzen, um einen knapp 550 Kilo schweren Elektroflitzer herzustellen. Der Wagen macht Spass ohne Ende, doch er wirkt noch nicht ganz ausgereift.

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SLS AMG Electric Drive: Half Million Dollar Baby

sls amg electric drive

Es wird der teuerste und umweltfreundlichste Mercedes in der Modellpalette: Der SLS AMG Electric Drive, schnellstes Serien-Elektroauto. Wobei umweltfreundlich mit Vorsicht zu geniessen ist, denn die paar Einheiten, welche in Verkehr gesetzt werden, verbessern unser Weltklima nicht. Der Preis von ungefähr einer halben Million Franken (genau: 416.500 €) sorgt schon dafür, dass nicht allzu viele von diesem lautlosen Flitzer in Verkehr gesetzt werden. Aber der Wagen zeigt, was technisch machbar ist. Und er ist die Antwort auf Audis R8 e-tron, dass es noch brachialer geht.

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Kamoo Smile: Schweizer Elektroroadster

kamoo smile

Kann Autofahren mit 50 km/h durch ein Dorf Spass machen? Nein? Bis vor kurzem war ich ebenfalls dieser Ansicht, doch ein besonders radikaler Elektrosportwagen, der es in Sachen Fahrvergnügen ohne weiteres mit dem Tesla Roadster aufnehmen kann, hat mich eines besseren belehrt. Und das Überraschende ist, dass er in der Schweiz entwickelt und konstruiert wurde. Vorhang auf für den Kamoo Smile Roadster!

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Renault Fluence Z.E.: Eine solide Elektrolimousine

renault fluence z.e.

Das Kürzel Z.E. prangt klein am Heck von dieser Renault Limousine. Dem Laien wird das nichts sagen. Ihm wird genauso wenig auffallen, dass keine Auspuffendrohre sichtbar sind. Z.E., das steht bei Renault für Zero Emissions, was bedeutet, dass Autos mit diesem Kennzeichen einen Elektromotor unter der Haube haben. Aber kann eine Limousine mit reinem Elektroantrieb und einem vergleichsweise günstigen Preis ab 30’600 CHF zuzüglich Akkumiete überzeugen und ihren Zweck erfüllen?

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Chevrolet Volt: Stromer für alle Fälle

chevrolet volt

Der Chevrolet Volt und das Zwillingsmodell Opel Ampera vereinen die Elektromobilität und eine hohe Reichweite in einem. Man nennt ihre Technik Range Extender, auf Deutsch Reichweitenverlängerer. Kurze Strecken sollen so rein elektrisch bewältigt werden und für längere Strecken steht ein Benzinmotor zur Verfügung. Diese Kombination soll den Einstieg zur Elektromobilität erleichtern, denn sie nimmt den Leuten die Angst, stromlos stehen zu bleiben. Für diesen technologischen Meilenstein wurden beide Autos als “Car Of The Year 2012” gekürt.

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