Rammbock im Businessanzug: Maserati Quattroporte GTS

Maserati Quattroporte GTS

Seit jeher bin ich auf meinem Blog der Seele des Autos auf der Spur und noch nie bin ich von einem Auto derart getäuscht worden, wie vom neuen Maserati Quattroporte GTS. Er vermittelt meinem Auge Werte, die nicht so Recht mit den Werten harmonieren wollen, die ich während dem Fahren festgestellt habe. Er erinnert mich an die Hauskatze eines guten Kollegen. Sie blickt einem süss an, man denkt, sie erwarte eine Streicheleinheit und sobald man ihr zu nahe kommt, erntet man einen Faucher, als sei man ihr auf den Schwanz getreten. Den Quattroporte stuft man ebenfalls eher gutmütig ein. Doch auch seine Reaktion kommt überraschend…

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Wie neugeboren: Suzuki Vitara Boosterjet

Suzuki Vitara Boosterjet

In der Regel teste ich Autos genau einmal, in einer Variante. Es müssen schon sehr spezielle Gefährte sein, damit ich sie mit einem anderen Motor nochmals teste. Meistens, das gebe ich zu, sind es Garanten für Fahrspass. Besonderer Fahrspass wird beim Vitara kaum der Grund sein. Im Gegenteil. Wenn ich ans erste Mal mit dem Vitara zurückdenke, läuft es mir noch heute kalt den Rücken runter. Es war furchtbar und darum finde ich, bin ich nicht nur meiner Leserschaft, sondern auch Suzuki einen zweiten Test schuldig. Schliesslich verdient jeder eine zweite Chance. Und ich bin selber gespannt, wie die neue Motor-Getriebe-Kombination im Vitara Boosterjet mein Urteil verändern wird.

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DS 4: Noblesse vor Finesse

DS 4

Warum sollte man sich eine DS 4 kaufen? DS sollte so langsam, aber sicher, mal Gas geben. Die aktuelle Modellpalette besteht nämlich nach wie vor bloss aus aufgehübschten, gelifteten Citroën-Modellen. Ein wirklich neues Modell ist uns die junge Marke noch schuldig. Die DS 4 ist schön zu fahren, keine Frage – aber man muss sich auf sie einlassen. Man muss sie mögen, weil sie anders ist und ihre Eigenheiten akzeptieren.

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Audi R8: Drama Queen oder keine Drama Queen?

Audi R8

Ich gebe es zu: Vor gewissen Tests stöbere ich ein bisschen herum, was andere Medien und Blogger zu gewissen Autos denken. Und der Audi R8 gehört definitiv zu diesen «gewissen» Autos. Seine technischen Daten lesen sich wie ein Fifty Shades of Audi, wenn es das denn geben würde: V10-Mittelmotor ohne Turbo, 448 kW Leistung, quattro-Antrieb, 8700 r/min Maximaldrehzahl und 330 km/h Spitze. Man(n) wird dabei ja fast selber spitz… Kenner und Fans wissen ausserdem, dass der R8 mit dem Lamborghini Huracán einen heissen Zwillingsbruder hat, mit dem er sich die technische Basis teilt. Doch genau das mit dem heiss und spitz machen soll der R8 trotz infernalischem Sound und brachialer Beschleunigung nicht ganz hinkriegen. Audis Drang nach Perfektion dränge diesen Supersportler in ein Korsett, aus welchem er vergeblich auszubrechen versucht. Das sind jetzt meine Worte, aber so verstehe ich die anderen Berichte, wenn sie mangelnde Emotionen konstatieren. Ob das stimmt, oder ob der R8 eine dramatische Seite hat, wie es sich für einen Sportler seines Kalibers gehört, das werde ich nun klären.

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Audi S4: Legerer Sportler

Audi S4 Avant

Ich überspringe an dieser Stelle eine Evolutionsstufe und präsentiere den Audi A4 gleich als S4. Warum auch nicht? Schliesslich hat der S4 alles, was ein A4 auch hat – ausser einen Dieselmotor und da der A4 ohnehin keine Emotionsspritze ist, ist der S4 womöglich etwas prickelnder. Doch einen bleibenden Eindruck hinterlässt ausgerechnet nicht der Antrieb, sondern die Fahrassistenzsysteme sowie einige clevere Details.

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Antidepressiva: Mazda MX-5

Mazda MX-5

Kennt ihr diese Tage, an denen die Laune einfach seit dem Aufstehen im Keller ist und sie auch keine Anstalten macht, sich zu bessern? Keine Sorge, Besserung naht, denn ich habe soeben das ultimative Mittel gegen jegliche Art von Depression, schlechte Laune, etc. gefunden. Das Gute an meinem Mittel ist, dass ihr es rezeptfrei beziehen könnt. Der Haken ist, dass es vergleichsweise teuer ist. Aber mein Mittel wird auch nicht geschluckt, es wird gefahren. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Heilungseffekt trifft sofort ein, er ist äusserst nachhaltig und der Besitz eines MX-5 wirkt darüber hinaus vorbeugend.

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Jaguar Erlebnis der neuen Art

Jaguar AWD

Das Leben ist echt nicht fair. Da muss ich den XF zurückgeben und darf prompt nochmal Jaguar fahren. Mittlerweile ist nämlich jedes Modell von Jaguar mit dem in der Schweiz äusserst beliebten Allradantrieb verfügbar und das möchten die Briten demonstrieren und verbreiten. Aber: Die grösste Spassmaschine, den F-Type, hat Jaguar leider nicht vor Ort. Also wirklich! Doch der Spass kommt dennoch nicht zu kurz. Ich konnte das Fahren auf der «falschen» Seite erleben, den direkten Unterschied zwischen dem kleineren XE und dem grösseren XF erfahren sowie das sportliche Multitalent F-Pace in der schärfsten Ausführung auf eine Spritztour entführen. Es gibt also viel zu erfahren!

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Jaguar XF: Business fürs Herz

Jaguar XF

Kennt ihr das Gefühl, dass ihr etwas (oder natürlich auch jemanden) so sehr mögt, dass ihr bereitwillig über die Schwächen hinwegschaut? Ich persönlich beispielsweise mag den XF so sehr, dass ich, das entsprechende Kleingeld vorausgesetzt, bereit wäre, ihn zu kaufen und über seine Schwächen hinwegzusehen. Es liegt im Ermessen jedermanns, zu beurteilen, wie einschneidend besagte Schwächen sind. Fakt ist, dass ein Jaguar immer Fahrfreude und auch ein Gefühl von Individualität und Exklusivität vermittelt. Fakt ist aber auch, dass sich der XF Patzer leistet, die in dieser Preisklasse eigentlich nicht mehr zu tolerieren sind.

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Opel Astra: Würdiger Preisträger

Opel Astra

Der neue Opel Astra wurde von der Presse in den Himmel gelobt, was schlussendlich darin gipfelte, dass er in Genf zum Car of the Year gewählt wurde. Schwierig, unter diesen Voraussetzungen möglichst neutral an ein Auto heranzugehen, da suche ich erst Recht nach Mängel und Kritikpunkten. Doch… Sie sind rar, die Kritikpunkte, Mängel gibt es sogar gar keine. Ich frage mich, warum Opel nach wie vor mit dem Image zu kämpfen hat. Die Autos sind in der Regel bodenständig und gut.

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Honda Civic Type R: Der letzte Samurai

Honda Civic Type R

Der Honda Civic Type R wurde konstruiert, um zu gewinnen. Es scheint, als wäre jede Fahrt, die er unternimmt, eine Schlacht, die er für sich entscheiden muss. Das Ganze ist gar nicht so abwegig. Immer und überall wird vom automatisierten Fahren gesprochen. Und ja, man wird natürlich auf Wunsch selber wieder das Steuer übernehmen können und blah, blah. ABER: Kein automatisiertes Auto wird je ein manuelles Getriebe haben. Selbstständig fahren und Handschaltung, das funktioniert einfach nicht. Obwohl auch der Type R über ein paar Assistenten verfügt, ist er eine fahrende Antithese zur Automation. Es gibt vieles, was für ihn spricht, doch auch einiges, was gegen ihn spricht – das geht allerdings im Rausch der Sinne völlig unter. Denn dieser kleine, griffige und kühle Alu-Schaltknauf… Es war Liebe beim ersten Schaltmanöver.

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Kia Cee’d GT-Line: Superheldenkostüm

Kia Cee'd GT Line

Hoppla, da ist der kleine Kia Cee’d scheinbar in den Kessel voller Zaubertrank gefallen. Mit dem markant-sportlichen Look des echten Cee’d GT schindet der Koreaner mächtig Eindruck. Dass er schon drei Jahre auf dem Buckel hat, sieht man ihm nicht an, sein Design ist immer noch frisch und schnittig. Allerdings sprechen Optik und Motor nicht dieselbe Sprache, denn während der Cee’d äusserlich potent wie ein Superheld wirkt, herrscht im Motorraum fast schon gähnende Leere. Ein mickriger Dreizylinder muss den Kia in Fahrt bringen. Geht das Konzept trotzdem auf?

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Abarth 595 Competizione: Hardcore-Knutschkugel

Abarth 595 Competizione

Kein Zweifel: Der Abarth 595 Competizione, selbst wenn es seine Knutschkugel-Optik nicht vermuten lässt, gehört zur Kategorie Carporn. Und wer sich jetzt die Pornoseite seines Vertrauens vors geistige Auge holt (nur vorstellen, nicht aufrufen…), der weiss, dass Porn in diverse Unterkategorien gegliedert wird. Der Abarth würde in zwei Kategorien passen. Er wäre unter «Hardcore» und «Public Humilitation» (öffentliche Erniedrigung) zu finden. Doch Pornokonsum ist leider auch nervig. Immer diese Viagra-Werbungen wegzuklicken ist echt mühsam. Auch der Abarth kann mitunter wirklich nervtötend sein. Aber wer’s ihm voll gibt, stimuliert alle seine Sinne.

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VW Golf R Variant: Lärmverschmutzung

VW Golf R Variant

Der VW Golf R Variant ist ein Novum und vereint das Beste aus zwei Welten: Er ist kraftvoll und dynamisch, aber auch geräumig. Typisch VW, haben sich die Designer Designexperimente verkniffen, sodass der Platz im Innenraum sehr grosszügig ist. Ausserdem meint es VW erstaunlich ernst mit der Sportlichkeit. Die Lenkung ist ultradirekt und das ESP lässt sich komplett deaktivieren. Allerdings schiesst der Golf R beim Verbrauch und beim Geräuschpegel im Innenraum übers Ziel hinaus.

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Alfa Romeo Giulietta: Stehen geblieben

Alfa Romeo Giulietta Veloce

Es ist bereits das zweite Facelift, welches die Italiener bei der Giulietta anwenden. Trotzdem sieht sie nach wie vor praktisch genau gleich aus wie eh und je. Dem Design schadet das nicht. Die Giulietta ist einfach eine rassige, knackige Lady. Da ist –bildlich gesprochen – weder Botox, noch Silikon nötig, um dem Zahn der Zeit zu entfliehen. Aus technischer Sicht sehe ich allerdings dunkle Wolken aufziehen. Ausserdem enttäuscht ausgerechnet die schärfste Giulietta, die neu nicht mehr Quadrifoglio Verde (QV), sondern Veloce (italienisch für «schnell») heisst.

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Hyundai Genesis: Der Mittelstand strebt nach Höherem

Hyundai Genesis

Man mag es kaum glauben, aber es ist tatsächlich ein Hyundai Logo, was am Heck dieses 5-Meter-Schiffes prangt. Der Grund, warum ihr diesen koreanischen Luxusliner wahrscheinlich noch nie gesehen habt, ist simpel: Er ist in der Schweiz nicht erhältlich – zumindest nicht auf dem offiziellen Weg. Meiner Meinung nach sehr bedauerlich. Ich mag sportliche Autos wirklich sehr und Hyundai kann noch so oft betonen, dass der Genesis eine Sportlimousine sei: er ist es nicht, er ist ungefähr so handlich, agil und präzise wie ein Frachtkahn. Trotzdem habe ich dieses Auto ins Herz geschlossen. Aber ich habe ohnehin einen Hang zu Exoten.

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Seat Leon Cupra 290: Heisses Blut, kalte Gefühle

Seat Leon Cupra 290

Hochgelobt wird er, der Seat Leon Cupra. Alle scheinen ihn zu mögen. Wirklich alle? Ich tue mich bis heute etwas schwer mit ihm. Ich will ihn mögen, ernsthaft, weil er echt scharf aussieht. Aber genau diese Schärfe beim Fahren fehlte mir damals, als ich ihn vor zwei Jahren getestet habe. Dass die sieben zusätzlichen kW Leistung den Braten fett machen, glaube ich nicht. Aber Leistung war gar nie sein Problem. Der Leon Cupra ist verdammt schnell und gut, aber leider auch so verdammt unspektakulär, wenn man von seinem Design absieht. Im Gegensatz zu früher weiss ich nun aber, wonach ich mich sehne, was mir der Cupra nicht geben kann.

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Smart Fortwo: Flink wie ein Wiesel, durstig wie ein Kamel

Smart Fortwo

Smart hat es geschafft und mit dem Fortwo ein Auto gebaut, das heutzutage Kultstatus hat. Alle kennen ihn und die Meisten finden ihn knuffig. Wie könnte man der 2,69 Meter kurzen Schuhschachtel, wie ihn meine Mutter nennt, mit irgendwelchen Unterstellungen begegnen? So unschuldig steht er da. Dabei hat es so ein Smart faustdick hinter den Ohren. Der Testwagen, fein ausgestattet sowie topmotorisiert und mit Doppelkupplungsgetriebe als auch mit Sportfahrwerk ausgerüstet, macht richtig Freude zum Fahren. Jedoch hat der Zwerg auch ein paar Eigenschaften, die ganz schön unzulänglich sind.

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Ford Focus RS: Bad Boy is back

Ford Focus RS

Sie haben es getan. Und wie sie es getan haben. Ford lässt den RS wieder auferstehen. In unserer schönen, neuen Welt, in der scheinbar CO2-Bilanzen die Autowelt regieren, befürchtete ich schon, der Focus ST ist und bleibt das Höchste der Gefühle. Aber Ford gibt Gas. Anscheinend soll uns sogar ein Fiesta RS beglücken, sofern die Gerüchte stimmen, die zur Zeit im Netz die Runde machen. Und obwohl für die Allermeisten ein unerschwinglicher Traum, wird der Ford GT das ultimative Aushängeschild der Marke werden. Für die Entscheidung, diese Sportler zu bauen, bekommt Ford von mir ein dickes Like. Und wisst ihr, wofür Ford noch einen Like bekommt? Dafür dass der Focus RS ein wilder, ungehobelter Kerl ist, der einen Golf R vernaschen würde, wie ich ein Luxemburgerli.

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Schlachtopfer: Suzuki Vitara

Suzuki Vitara

Ich bin nicht der Typ, der ein Auto im Test regelrecht auseinander nehmen würde. Dachte ich bisher zumindest. Dann habe ich den Suzuki Vitara abgeholt. Dieses Auto hat Seiten in mir geweckt, ich wusste gar nicht, dass die in mir schlummern! Bereits als mir das Automatikgetriebe aufgefallen ist, schwante mir Übels. Dann habe ich den Drehzahlmesser angeschaut und mir wurde klar: Mit diesem Auto werde ich mich nie im Leben anfreunden. Wie gesagt, eigentlich bin ich nicht auf Vernichtung aus. Aber wenn man mir eine solche Steilvorlage auf gut Deutsch zum Frass vorwirft, dann kann ich für nichts mehr garantieren.

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Volvo XC90: Schwedische Designer-Stube on Tour

Volvo XC90

Unter der Haube meines Testwagens lauert – abgesehen vom Plug-in Hybrid – der stärkste Antrieb, ein 235 kW Benziner. Das weiss ich bereits, bevor ich das Auto in Empfang nehme. Trotzdem bin ich keineswegs auf Raserei eingestimmt. Der Volvo XC90 ist ein auf Wolken schwebender Hochsicherheitstrakt. Die Schweden setzen ausserdem zwei Ausrufezeichen: Eines beim Design und eines bei der Technik. Insgesamt setze auch ich bei der Bewertung des XC90 ein Ausrufezeichen, denn das Auto ist fantastisch. Nichtsdestotrotz sehe ich mich gezwungen, eine leise Kritik in den Raum zu stellen…

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