VW Golf GTI Clubsport: Der Damm ist gebrochen

VW Golf GTI Clubsport

Glaubt ihr an Liebe auf den ersten Blick? Ich nicht. Der erste (An)blick kann durchaus sehr elektrisierend sein, aber ob sich daraus Liebe entwickelt, entscheidet das nähere Kennenlernen. Dies trifft übrigens sowohl auf Frauen, als auch auf Autos zu. Ich war entzückt, als ich den GTI Clubsport live vor mir hatte, dennoch trug ich noch eine gewisse Skepsis mit mir. Es ist und bleibt ein VW, sprich, es bleibt ein Alltagsmobil und kann alleine deshalb nicht so brachial sein, wie einschlägig bekannte Krawallbrüder. Nun denn: Möge das nähere Kennenlernen über mein Urteil entscheiden.

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Audi Q7: Oase der Ruhe

Audi Q7

Ich weiss nicht, warum Audi versucht, den neuen Q7 mittels Design schnittig und nicht so gross wirken zu lassen. Der alte Q7 wirkte richtig protzig, hatte einen «geh mir aus den Weg» Gesichtsaudruck und war insgesamt eine mächtige Erscheinung. Der Neue hat zwar einen grösseren Grill als ein Audi R8, ist ansonsten aber vor allem ein grosser Kasten. Schade, vom Audi-Design ist man sich eigentlich anderes gewohnt. Aber Design ist bekanntlich subjektiv und wenn es um die inneren Werte geht, kann dem Q7 so schnell keiner das Wasser reichen.

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Ford Focus RS: Der Funke ist übergesprungen

Ford Focus RS

Wisst ihr, wie man sich am Steuer eines Ford Focus RS fühlt? Ich erkläre es euch. Setzt euch hin, streckt Arme und Beine vor euch, als ob ihr in einem Auto sitzen würdet, und spannt alles an, was ihr könnt. Ja, genauso fühlt es sich an. Der Ford Focus RS ist mehr als nur ein Hot Hatch. Er ist eine Fahrmaschine, wie man sie mit diesen Abmessungen kaum findet. Ein Auto, an dem alles der Performance dient. Ein Auto, das so ehrlich zu fahren ist, wie kein anderes in dieser Preisklasse. Es gibt etliche Gründe, die für den Focus RS sprechen und wer kein Bünzli ist, findet keinen einzigen, der gegen ihn spricht.

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Einstiegsdroge: Porsche 718 Cayman

Porsche 718 Cayman S

Die Zahlen sprechen überhaupt nicht für den neuen Porsche 718 Cayman, dem neuen Einstiegsmodell von Porsche. Der Cayman leistet nicht mehr als die aktuelle Horde wild gewordener Hot Hatches, der Motor ist mittlerweile ebenfalls ein schnöder Vierzylinder-Turbo, und trotzdem zahlt man für einen Porsche Cayman weitaus mehr als für leistungsmässig vergleichbare Autos. Doch beim Autofahren zählen nicht bloss die nackten Zahlen, sondern, wie sich diese Zahlen anfühlen. Der Porsche Cayman hat mich bei meiner ersten Begegnung dermassen elektrisiert, dass dies die neue Einstiegsdroge sein muss, mit welcher Porsche potentielle Kunden an sich binden möchte. Zum Glück bin ich immer noch ein armer Student, ansonsten hätte ich mir bei der Fahrveranstaltung von Porsche im schwedischen Malmö im anschliessenden Rausch der Fahrt gleich einen bestellt…

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Rechenleistung: Mercedes E-Klasse

Mercedes E-Klasse

Es ist schon krass, wie die Zeit und die Entwicklung voranschreiten. Vor 3,5 Jahren hatte ich das erste Mal ein Auto mit Abstandstempomat. Ich war hin und weg, für mich war es DAS Assistenzsystem schlechthin. Und heute? Abstandstempomat? Tzz, das ist für die neue E-Klasse kalter Kaffee. Die elegante Limousine schlägt das nächste Kapitel auf, was teilautonomes Fahren betrifft. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit, die sich mit autonomen Fahren befasst, hatte ich ein Gespräch mit einem Experten, der mir gesagt hat, dass dereinst der Antrieb eines Autos völlig egal ist. Innerlich schüttelte ich dabei den Kopf. Doch seit ich die E-Klasse gefahren bin, muss ich ihm recht geben. Dieser Test war nicht nur technisch eine neue Erfahrung, ich habe das Auto auch anders wahrgenommen, als ich es sonst tue.

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Opel Astra: Würdiger Preisträger

Opel Astra

Der neue Opel Astra wurde von der Presse in den Himmel gelobt, was schlussendlich darin gipfelte, dass er in Genf zum Car of the Year gewählt wurde. Schwierig, unter diesen Voraussetzungen möglichst neutral an ein Auto heranzugehen, da suche ich erst Recht nach Mängel und Kritikpunkten. Doch… Sie sind rar, die Kritikpunkte, Mängel gibt es sogar gar keine. Ich frage mich, warum Opel nach wie vor mit dem Image zu kämpfen hat. Die Autos sind in der Regel bodenständig und gut.

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VW Golf GTD Variant: Die Kraft der Gelassenheit

VW Golf GTD Variant

Dass der Golf GTD dem Golf R niemals hinterher rennen kann ist klar und um das festzustellen, muss man kein Experte sein. Ihm fehlt fast ein Drittel der Leistung vom R, ausserdem muss er mit Frontantrieb zu Recht kommen, was aufgrund der geringeren Leistung allerdings kein Problem ist. Die Frage ist vielmehr, ob der GTD nicht der bessere Variant ist als der R. Denn die Ruhe im Auto und der massiv tiefere Verbrauch sind bei einem Kombi nicht zu unterschätzende Eigenschaften.

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VW Golf R Variant: Lärmverschmutzung

VW Golf R Variant

Der VW Golf R Variant ist ein Novum und vereint das Beste aus zwei Welten: Er ist kraftvoll und dynamisch, aber auch geräumig. Typisch VW, haben sich die Designer Designexperimente verkniffen, sodass der Platz im Innenraum sehr grosszügig ist. Ausserdem meint es VW erstaunlich ernst mit der Sportlichkeit. Die Lenkung ist ultradirekt und das ESP lässt sich komplett deaktivieren. Allerdings schiesst der Golf R beim Verbrauch und beim Geräuschpegel im Innenraum übers Ziel hinaus.

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Smart Fortwo: Flink wie ein Wiesel, durstig wie ein Kamel

Smart Fortwo

Smart hat es geschafft und mit dem Fortwo ein Auto gebaut, das heutzutage Kultstatus hat. Alle kennen ihn und die Meisten finden ihn knuffig. Wie könnte man der 2,69 Meter kurzen Schuhschachtel, wie ihn meine Mutter nennt, mit irgendwelchen Unterstellungen begegnen? So unschuldig steht er da. Dabei hat es so ein Smart faustdick hinter den Ohren. Der Testwagen, fein ausgestattet sowie topmotorisiert und mit Doppelkupplungsgetriebe als auch mit Sportfahrwerk ausgerüstet, macht richtig Freude zum Fahren. Jedoch hat der Zwerg auch ein paar Eigenschaften, die ganz schön unzulänglich sind.

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VW Golf GTE: So gut wie unauffällig

VW Golf GTE

Es ist schon witzig: Seit vier Jahren blogge ich, aber das meistverkaufte Auto der Schweiz, den VW Golf, bin ich noch nie gefahren. Bis jetzt. Ich würde mir persönlich ja nie einen VW kaufen. Zu trocken, zu emotionslos, zu nüchtern. Dass der Golf GTE in erster Linie ein stinknormaler Golf ist, ist sicher nicht verkehrt. Aber dadurch, dass er Elektroauto und GTI vereint, wirkt er doch um einiges interessanter und auch schärfer als der Normalo-Golf. Und wenn ich mit dem GTE unterwegs bin, muss ich mir eingestehen, dass er gar nicht so trocken, emotionslos und nüchtern ist…

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Opel Corsa OPC: Rasender Extremist

Opel Corsa OPC

Der Opel Corsa hat mich im Test nicht sonderlich beeindruckt, es ist ein etwas schaler Nachgeschmack geblieben. Jetzt tritt er als OPC zum Test an und kriegt seine zweite Chance. Der OPC nimmt einige Schwächen vom normalen Corsa mit, zudem sind zwei Ausstattungsmerkmale für den OPC nicht erhältlich. Keine guten Voraussetzungen. Dafür hat man das Gefühl, der Corsa OPC sei in den Kessel voller Zaubertrank gefallen. Der Turbomotor leistet beachtliche 152 kW, das mechanische Sperrdifferential und Michelin Pilot Super Sport Reifen sorgen dafür, dass die Kraft auch in Vortrieb umgewandelt wird. Na, dann wollen wir doch mal sehen, wie weit der Corsa OPC gehen kann…

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Antriebslos: Mercedes B-Klasse ED

Mercedes B-Klasse Electric Drive

Die IAA ist angebrochen und soeben sind mir zwei Betreff-Zeilen in meinem Posteingang ins Auge gestochen: «Audi e-tron Quattro Concept: Mehr als 500 Kilometer Reichweite für volle Alltagstauglichkeit» oder «Porsche Mission E: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit». Klar, das sind Konzepte, aber es zeigt auf, in welche Richtung die Hersteller aktuell forschen. Die Mercedes B-Klasse Electric Drive, kurz ED oder 250 e, wirkt dagegen extrem konservativ, ja fast schon lustlos. Ich werde zudem das Gefühl nicht los, dass die B-Klasse ED ein Lückenfüller gewesen ist, damit Mercedes einen Stromer im Angebot hat, bis der erste Plug-in Hybrid (Mercedes S-Klasse) verfügbar war.

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Mercedes A-Klasse: Geschärft, nicht geschminkt

Mercedes A-Klasse Facelift

Die Mercedes A-Klasse ist eine Kriegerin. Eine andere Bezeichnung fällt mir angesichts der Eroberungsrate von sage und schreibe 66% nicht ein. Das bedeutet, dass 66% der Käufer vorhin noch nie Mercedes gefahren sind, sprich, sie wurden von der A-Klasse zu Mercedes hingezogen. Seit drei Jahren wütet die Kriegerin nun in der Kompaktklasse; Zeit, ihr ein kleines Facelift zu verpassen. Wobei die Optik kaum angetastet wurde – wozu auch, wenn das Design so dermassen erfolgreich ist? Die ohnehin schon dynamische A-Klasse wurde weiter geschärft und ist ab dem 26. September für mindestens 30’600 Franken zu haben. Aber machen wir uns nichts vor: Eine hübsche A-Klasse kostet locker 50’000 Franken, ein A45 AMG mit allem drum und dran schlägt mal eben mit 90’000 Franken zu Buche. Einen Stern zu fahren war eben noch nie ein billiges Vergnügen, aber sei’s drum…

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Kurven zum Frühstück – Porsche Midengine Power

Porsche Cayman GTS

Nichts gegen die dicken Dinger von Porsche, aber nach Panamera, Macan und einem kurzen Ausflug mit dem Cayenne wird es langsam Zeit, die Essenz von Porsche kennenzulernen: Einen waschechten Sportwagen. An was denkt man da? Klar, an den Elfer, das Nonplusultra. Den bin ich zwar nicht gefahren, wage aber trotzdem zu behaupten, dass es für maximalen Fahr- und Kurvenspass keinen Elfer braucht. Die «kleinen» Porsches in den schärfsten Ausführungen (GTS, Spyder und GT4) sind nämlich Fahrmaschinen erster Güte. Ein Fest für die Sinne.

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Verblendung: Mercedes CLA Shooting Brake

Mercedes CLA Shooting Brake

Bauchgefühl, Intuition, sechster Sinn: Wie auch immer man es nennen mag, diese Vorahnung, dass irgendwo irgendetwas nicht stimmen kann, bei mir ist sie beim Mercedes CLA Shooting Brake definitiv vorhanden. Es ist wie mit einer bildhübschen, sexy Frau. Bestimmt ist sie bereits in festen Händen und wenn Sie das nicht ist, dann angelt sie sich einen Macho nach dem anderen. Auf jeden Fall wäre ich nicht ihre Kragenweite. Auch der CLA Shooting Brake scheint über den Normalsterblichen positioniert zu sein, gehört eher auf den automobilen Laufsteg als auf die schmutzige Strasse. Doch was verbirgt sich hinter der schimmerden Fassade? Und was hat es mit meiner Vorahnung auf sich?

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VW Passat: Die Suche nach dem Haar in der Suppe

VW Passat

Noch ohne das Auto richtig gesehen zu haben, ahne ich bereits, dass ich es mit dem VW Passat nicht einfach haben werde. Ein 176 kW starker Biturbo Diesel mit einem sagenhaft tiefen Verbrauch, Technik und Elektronik bis unters Dach sowie eine ganze Reihe weiterer Annehmlichkeiten. Ich lege das Datenblatt von meinem Testwagen weg und schüttle den Kopf. Was soll ich nur tun, damit mein Post am Ende nicht wie ein Werbetext von Volkswagen erscheint? Der Passat ist – die notwendige Sonderausstattung vorausgesetzt – eine Machtdemonstration vom Volkswagen Konzern. Ob ich das Haar in der Suppe finden werde?

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Audi TT: Perfektion zum Geniessen

Audi TT Coupé

Ständig wird auf dem Audi Design rumgeritten. Sieht doch alles gleich aus, der Single-Frame Grill wird einfach immer grösser, Veränderungen sind kaum sichtbar. Und da steht der neue Audi TT vor mir und ich frage mich ernsthaft, was das Gemotze eigentlich soll? Ich finde, er sieht atemberaubend aus. Und ganz viele andere finden das ebenfalls. Dann der nächste Punkt. Er sei so kontrolliert und kühl, sagen die Kritiker – bis sie hören, wie der TT bei Vollgas eine ordentliche Fanfare hinten rausbläst. Was kann man noch kritisieren? Ah ja, er ist natürlich zu teuer. Dass ihr geliebtes iPhone auch zu teuer ist, stört die werten Kritiker offensichtlich nicht.

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Smart Fortwo Turbo DCT: Es kommt doch auf die „Grösse” an

Smart Fortwo

Der neue Smart Fortwo ist für mich bis jetzt einfach noch nicht komplett gewesen, es fehlte nämlich: ein Automatikgetriebe. Und zwar ein anständiges, nicht eines mit ewigen Schaltzeiten wie beim Vorgänger. Darum bin ich den neuen Smart bisher auch nicht gefahren. Jetzt hatte ich aber das Vergnügen, mit dem 66 kW Dreizylinder Turbo mit Doppelkupplungsgetriebe zu fahren. Es hat sich gezeigt: Weniger Grösse sorgt für grösseren Fahrspass.

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Opel Corsa: Ein wenig zu viel versprochen

Opel Corsa

Der neue Opel Corsa ist – gemessen an seinem Vorgänger – ein grosser Schritt nach vorne. Aber auch für Opel selber ist es ein wichtiger Schritt, denn man spürt den Fortschritt, denn die Marke derzeit durchmacht, auf den ersten Blick und auf den ersten Metern. Jedoch nimmt Opel im Prospekt den Mund etwas gar voll. Denn es gibt durchaus Verbesserungspotenzial beim Corsa, teilweise sind das sogar alles andere als Details.

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