DS 7 Crossback: One Way to Paris

2018 DS 7 Crossback

Dass der Eiffelturm das Wahrzeichen von Paris ist, daran gibt es wohl nichts zu rütteln. Natürlich verfügt die Stadt der Liebe und des furchtbaren Strassenverkehrs noch über viele weitere Sehenswürdigkeiten. Seit kurzem verfügt die Metropole sogar über eine Automarke, welche die Werte in die weite Welt hinaus trägt: DS Automobiles. Leider ist die Nobelmarke von Citroën hierzulande immer noch wenig bekannt, sodass man als SUV-Interessent kaum darauf kommt, den DS 7 näher zu betrachten. Dabei entgeht einem einiges, denn kaum ein anderes Auto besinnt sich so sehr auf seine Wurzeln und hebt sich dabei so stark von der Konkurrenz ab!

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Ford Fiesta ST: Eier aus Stahl

2018 Ford Fiesta ST

Schon putzig, der Ford Fiesta ST. 4,07 Meter kurz, zwar sportlich gekleidet, aber alles in allem ziemlich dezent. Unter der Haube werkelt ein Dreizylinder, aber auf der Motorabdeckung sowie unter dem digitalen Tacho trägt der Fiesta stolz den Ford Performance Schriftzug. Wie süss, ein Kleiner, der gerne ein Grosser wäre! Naja, Träumen darf man ja. Doch der Fiesta ST träumt nicht, er lehrt der Konkurrenz das Fürchten! Was der kleine Kraftprotz auf der Strasse abliefert, ist kaum zu fassen. Er wirkt so zahm von aussen, dabei steckt ein echtes Raubtier hinter der zierlichen Fassade!

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Seat Leon Cupra R: Manieren sind für Weicheier

2017 Seat Leon Cupra R

Nichts ist so gross wie die Diskrepanz zwischen Papier und Strasse. Zur Krönung der Leon-Baureihe stellen die Spanier eine auf 799 Einheiten limitierte R-Version ihres Heisssporns auf die Räder. Der ist nichts Geringeres als das stärkste Seat Serienmodell aller Zeiten – doch der Output auf dem Papier liest sich dürftig. Wahnwitzige 7 kW leistet der böse R mehr als seine braven Brüder. Wer ein so fein kalibriertes Popometer hat, dass er dieses Leistungsplus spürt, soll sich bitte bei mir als Co-Tester melden. Die Leistung ist also zweitrangig. Trotzdem fährt der Cupra R zielgenau dorthin, wo sich profane Cupras nur selten verirren: Nämlich mitten ins Herz eines echten Petrolheads.

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Das Ende der Geschichte: VW Beetle

2017 VW Beetle Cabrio

Insgesamt 320’637 Käfer hat die Amag gemäss eigenen Abgaben innert 35 Jahren verkauft – der Erste im Jahr 1948, der Letzte anno 1983. Macht 9161 Einheiten pro Jahr. Von solchen Verkaufzsahlen konnte der neue Beetle seit Anbeginn seiner Zeit nur träumen. 2017 wurden 300 Beetle neu zugelassen, was dem Niveau vom Audi TT entspricht – mit dem Unterschied, dass der Beetle eigentlich ein Auto für die Masse sein sollte, während der TT ein Nischenprodukt ist. Obwohl der moderne Käfer tolles Fahrverhalten mit trendigen Optikpaketen vereint, ist etwas gewaltig schief gelaufen. Stand er im Schatten der Konkurrenz aus dem eigenen Haus? Entfernte er sich zu sehr von seinen Käfer-Wurzeln? War er zu teuer? Wurde er falsch vermarktet? Von allem etwas? Fragen, die wohl nie abschliessend beantwortet werden. Zeit, mit dem Beetle Cabrio auf Abschiedstournee zu gehen.

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Pubertär: Mini Cooper SD

2018 Mini Cooper SD

Wer Kinder im Teenager-Alter hat, kennt es vielleicht. Die eigene Zimmertür ist übersät mit mehr oder minder freundlichen Aufklebern. So wird beispielsweise klar gemacht, dass Erwachsene nicht erwünscht sind. Oder es ist ersichtlich, welche angesagte Marke das Herz des Heranwachsenden erobert hat. Auch der geliftete Cooper zeigt voller Stolz, wofür sein Herz schlägt: Nämlich seine Heimat! Nicht weniger als acht Union Jacks finden sich im Interieur, zudem ziert das britische Nationalsymbol auch die Felgen und sogar die LED-Rücklichter verweisen auf die grosse Insel. Wie richtige Teenager macht der Cooper SD vieles toll, kann einem aber mächtig auf den Sack gehen und vor allem: Er kostet eine Menge Geld.

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Kuckucksauto: Opel Ampera-e

2017 Opel Ampera-e

Wollte Opel den Ampera-e etwa nicht? Natürlich schon, schliesslich wurde der kompakte Stromer mit einer NEFZ-Reichweite von 520 Kilometern letztes Jahr als Reichweiten-Champion angepriesen – was er in seinem Segment immer noch ist. Will Opel den Ampera-e jetzt als PSA-Mitglied nicht mehr? Natürlich schon, schliesslich ist er immer noch der einzige reine Stromer im Portfolio und hilft so, den Flottenverbrauch zu senken. Trotzdem ist der Ampera in meinen Augen kein richtiger Opel, sondern ein amerikanischer Chevrolet Bolt, der das Opel-Logo trägt. Zwar wird er zu Recht hierzulande vermarktet und er hat durchaus seine Reize, aber der Feinschliff seitens Opel fehlt gleich an verschiedenen Stellen.

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Knallkörper: Hyundai i30 N

2017 Hyundai i30 N

Was für ein Senkrechtstart! Aus sportlicher Sicht hat sich der Hyundai i30 aus dem Nichts vom Nobody zum Helden hinauf katapultiert. Dank dem scharfen Zusatz N, der sowohl für die Nürburgring Nordschleife als auch das Entwicklungszentrum Namyang steht, haben die Koreaner ab sofort einen heissen Kompaktsportler am Start! Der bietet nicht nur immensen Fahrspass, sondern schenkt einem auch ein wohlig warmes Gefühl ums Herz. Dass er mit einem kleinen Gewichtsproblem zu kämpfen hat, macht ihn nicht weniger attraktiv.

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Honda Civic Type R: Das Alphatier

2017 Honda Civic Type R

Um sich in den Honda Civic Type R zu verlieben, bedarf es keiner riesigen Tour oder gar einer Rennstrecke. Die erste Berührung mit dem kleinen Alu-Schaltknauf reicht aus und man weiss, wozu dieses Auto gebaut ist – und zu welchen Schandtaten es bereit ist. Mit diesem reinrassigen Kompaktsportler ist den Japanern ein Auto gelungen, dass man nach jeder Kurve und jedem Gangwechsel noch mehr liebt. Zu aller Überraschung ist der Type R, der von aussen einen Bad Boy par Excellence abgibt, sehr alltagstauglich und bei Bedarf äusserst lammfromm unterwegs!

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Skoda Octavia RS 245: Sportler mit Mass

2017 Skoda Octavia RS

Keine Frage, der Skoda Octavia RS ist im Schweizer Strassenbild weit verbreitet und einen Fabia RS gab es auch mal. Dennoch verbindet man die Tschechen nicht unbedingt mit Sportlichkeit. Pragmatismus und ein smartes Package, das sind schon eher gängige Skoda-Werte. Kein Wunder also, dachte ich mir nichts besonderes im Vorfeld des Tests. Halt ein Octavia mit etwas mehr Pfupf… Böser Fehler! Der Octavia RS 245 entpuppte sich im Test als eine wahre Fahrmaschine! Zwar bleibt die Vernunft stets an Bord, aber das hat auch Vorteile.

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Kia Stonic: Die graue Maus, die gar nicht so grau ist

2017 Kia Stonic

Was hat man sich bei Kia nur dabei gedacht? Da wird ein lässiger, jugendlicher Crossover in pfiffigen Farben lanciert und wie bekomme ich mein Testauto? In tristem Grau. Der Innenraum ist keinen Deut besser: Schwarz in Grau, es kommt mir fast das Gähnen. Etwas mehr Mut zur Farbe bitte! Glücklicherweise hat sich der Stonic im Test als deutlich fröhlicher erwiesen, als man es aufgrund seiner Farbgebung vermuten könnte.

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Nissan Qashqai: Alte Liebe rostet nicht

2017 Nissan Qashqai

Also gut, ich gebe es zu, ich bin ein Nissan-Fan. Als mich Koray anfragte, ob ich zwei Nissan testen möchte, benötigte ich keine lange Bedenkzeit. Trotz meiner grossen Sympathie für die Marke, wollte ich den Autos möglichst neutral gegenübertreten. Wie ihr vielleicht gelesen habt, fuhr ich als erstes den X-Trail. Dieser konnte mich leider nicht vollends überzeugen, da halfen auch die ganzen Vorschusslorbeeren nichts. Doch bevor ich mich emotional von der Marke entkoppelte, gab ich dem Qashqai eine Chance. Keine einfache Gelegenheit!

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Kia Optima PHEV: Teures Gewissen

2017 Kia Optima SW PHEV

Auch Kia startet mit der Elektrifizierung seiner Modellpalette. Während lange Zeit der elektrische Soul der einzige Stromer-Vertreter im Portfolio war, sind seit Herbst dieses Jahres der Niro und der hier getestete Optima als Plug-in-Hybrid erhältlich. Der Niro verfügt über denselben Antrieb wie der getestete Hyundai Ioniq PHEV, während der grosse Optima für angenehmes Vorwärtskommen über mehr Leistung verfügt. Leider kämpft der technisch einwandfreie und komfortable Sportswagon wie so viele Plug-in-Hybride mit seinem Preisschild.

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Hyundai Ioniq PHEV: Das Grüne vom Himmel

2017 Hyundai Ioniq PHEV

Den Hyundai Ioniq gibt es gleich als Trio: Ein konventioneller Hybrid, der hier getestete Plug-in-Hybrid sowie eine rein elektrische Variante stehen zur Wahl. Meine Testwahl fiel auf den PHEV, da der normale Hybrid denselben Antrieb wie der Kia Niro nutzt und der Stromer mit knappen 280 Kilometern NEFZ-Reichweite trotz neuem Baujahr im Vergleich zur Konkurrenz bereits wie von gestern wirkt. Bietet der Plug-in-Hybrid also das Beste aus zwei Welten? Jein – denn einerseits mag der Teilzeitstromer tiefe Temperaturen nicht, andererseits wird die teure Technik teilweise anderswo eingespart. Schade, denn der Antrieb ist ausgereift und konsequent.

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Hyundai i30: Am Ziel angekommen

2017 Hyundai i30

Schon seit Jahren wird der Hyundai i30 als die günstigere und kaum schlechtere Alternative zum Klassenprimus VW Golf gehandelt. Mit der dritten Generation ist Hyundai wohl definitiv dort angekommen, wo sie sein wollen. Preislich attraktiv ist der Kompakte nach wie vor, doch mittlerweile hat er so viel auf dem Kasten, dass der Konkurrenz angst und bange werden sollte. Nur mit der Lupe finde ich das Haar in der Suppe und das Problem der Unscheinbarkeit löst Hyundai neuerdings mit dem i30N.

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Honda Civic: Der will nur spielen

2017 Honda Civic

Der Honda Civic Type R ist aufgrund seines Nordschleifen-Rekords und der Tatsache, dass er einer der kompromisslosesten Hot Hatches ist, in aller Munde. Dabei bleibt der normale Civic beinahe auf der Strecke. Man sollte allerdings nie vergessen, dass der Type R niemals so scharf sein könnte, wenn nicht schon die Basis stimmt. Der Civic steht, milde ausgedrückt, nicht gerade zuoberst auf der Hitliste der beliebtesten Kompakten hierzulande. Doch seine Stärken werden massiv unterschätzt!

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Strassenkrieger: Honda Civic Type R

2017 Honda Civic Type R

Er ist wieder da. Und er hat zurückgeschlagen. Tatort: Nürburgring Nordschleife. Tatzeit: 24. April 2017 Tatverdächtiger: Ein Vorserienmodell des Honda Civic Type R der zehnten Generation. Mit einer Zeit von 7:43:80 ist er rund sieben Sekunden schneller als der Vorgänger und – viel wichtiger – vier Sekunden schneller als der VW Golf GTI Clubsport S, der dem bösen Civic den Rekord zwischenzeitlich streitig gemacht hatte. Mit einer Optik wie ein Strassenkrieger meldet sich der Civic zurück und die Frage aller Fragen lautet: Verspricht die brachiale Optik ein ebenso brachiales Fahrverhalten auf und abseits der Rennstrecke?

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Mister Perfect: VW Golf

2017 VW Golf 7

Der Golf, das Mädchen für alles. Wobei, so abwertend möchte ich dem Auto, das drei Personen ohne das kleinste murren durch Italien kutschiert hat, nicht begegnen. Deshalb, so viel sei schon verraten, verdient der Golf die Bezeichnung «Mister Perfect». Weil er einfach alles kann, alles erledigt und für alles zu haben ist. Wer bei der Konfiguration die richtigen Kreuzchen setzt, bekommt einen Allrounder, an dem praktisch jegliche Kritik abprallt.

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Feuchte Träume: VW Golf GTI Clubsport S

2016 VW Golf GTI Clubsport S

Es gibt nur einen Grund, warum mein Testwagen nicht auf Youporn, Pornhub und Co. landet: Weil ich keine Videos drehe. Auf besagte Portale würde der Wagen allerdings hingehören. Die Geräusche, die der Clubsport S von sich gibt, wenn man ihn hart rannimmt, sorgen bei Carfreaks zumindest für erhöhten Puls – wenn nicht mehr als nur das. Der Über-GTI ist eine Machtdemonstration sondergleichen. Mit ihm bricht VW endlich aus dem zugeschnürten Korsett und zeigt, wo der Hammer hängt, wenn man konsequent auf Performance setzt und die Alltagstauglichkeit einfach mal sein lässt. Hätte Gott einen Golf gebaut, er hätte es nicht besser hingekriegt. Und keine Sorge: Es gibt eine Kostprobe vom Sound. 😉

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Godzilla im Taschenformat: Renault Clio R.S. Trophy

2017 Renault Clio R.S. Trophy

Der arme Renault Clio R.S. hatte es während des Tests weiss Gott nicht einfach. Da steht er in voller Montur, leuchtend Gelb mit schwarzen Felgen und Akrapovic-Auspuffanlage für den passenden Soundtrack während dem Fahren. Und was steht nebenan…? Der Nissan GT-R. Da sehen die Argumente vom Clio plötzlich ziemlich schmalbrüstig aus, denn gegen die zweieinhalbfache Leistung von Godzilla hat der freche Clio nicht mal den Hauch einer Chance. Genau um solche Konflikte zu vermeiden, teste ich üblicherweise nie zwei Autos gleichzeitig, aber dieses Mal liess es sich nicht verhindern. Dumm gelaufen für den Clio? Nicht ganz! Denn wenn Renault Sport es geschafft hat, dass ich trotz GT-R Schlüssel in der Tasche gerne in den Clio R.S. einsteige, dann müssen die Franzosen etwas verdammt richtig gemacht haben!

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Renault Scenic: Reisen mit Stil

Renault Scenic & Grand Scenic

Ist der neue Renault Scenic überhaupt noch ein Van? Schon beim Espace hat Renault einen Richtungswechsel eingeschlagen und auch der Scenic fällt in den dehnbaren Bereich der Crossover. Trotzdem bietet er viel Platz und Praktikabilität, sodass er für Familien mit bis zu zwei Kindern die erste Wahl sein dürfte. Der Grand Scenic, der die Lücke zwischen dem normalen Scenic und dem Espace schliesst, ist eher ein klassischer Van. Doch auch wenn nicht die gesamte Familie an Bord ist, überzeugt der Scenic, man muss nur einen Punkt beachten…

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