Skoda Octavia RS 245: Sportler mit Mass

2017 Skoda Octavia RS

Keine Frage, der Skoda Octavia RS ist im Schweizer Strassenbild weit verbreitet und einen Fabia RS gab es auch mal. Dennoch verbindet man die Tschechen nicht unbedingt mit Sportlichkeit. Pragmatismus und ein smartes Package, das sind schon eher gängige Skoda-Werte. Kein Wunder also, dachte ich mir nichts besonderes im Vorfeld des Tests. Halt ein Octavia mit etwas mehr Pfupf… Böser Fehler! Der Octavia RS 245 entpuppte sich im Test als eine wahre Fahrmaschine! Zwar bleibt die Vernunft stets an Bord, aber das hat auch Vorteile.

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Kia Stonic: Die graue Maus, die gar nicht so grau ist

2017 Kia Stonic

Was hat man sich bei Kia nur dabei gedacht? Da wird ein lässiger, jugendlicher Crossover in pfiffigen Farben lanciert und wie bekomme ich mein Testauto? In tristem Grau. Der Innenraum ist keinen Deut besser: Schwarz in Grau, es kommt mir fast das Gähnen. Etwas mehr Mut zur Farbe bitte! Glücklicherweise hat sich der Stonic im Test als deutlich fröhlicher erwiesen, als man es aufgrund seiner Farbgebung vermuten könnte.

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Nissan Qashqai: Alte Liebe rostet nicht

2017 Nissan Qashqai

Also gut, ich gebe es zu, ich bin ein Nissan-Fan. Als mich Koray anfragte, ob ich zwei Nissan testen möchte, benötigte ich keine lange Bedenkzeit. Trotz meiner grossen Sympathie für die Marke, wollte ich den Autos möglichst neutral gegenübertreten. Wie ihr vielleicht gelesen habt, fuhr ich als erstes den X-Trail. Dieser konnte mich leider nicht vollends überzeugen, da halfen auch die ganzen Vorschusslorbeeren nichts. Doch bevor ich mich emotional von der Marke entkoppelte, gab ich dem Qashqai eine Chance. Keine einfache Gelegenheit!

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Kia Optima PHEV: Teures Gewissen

2017 Kia Optima SW PHEV

Auch Kia startet mit der Elektrifizierung seiner Modellpalette. Während lange Zeit der elektrische Soul der einzige Stromer-Vertreter im Portfolio war, sind seit Herbst dieses Jahres der Niro und der hier getestete Optima als Plug-in-Hybrid erhältlich. Der Niro verfügt über denselben Antrieb wie der getestete Hyundai Ioniq PHEV, während der grosse Optima für angenehmes Vorwärtskommen über mehr Leistung verfügt. Leider kämpft der technisch einwandfreie und komfortable Sportswagon wie so viele Plug-in-Hybride mit seinem Preisschild.

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Hyundai Ioniq PHEV: Das Grüne vom Himmel

2017 Hyundai Ioniq PHEV

Den Hyundai Ioniq gibt es gleich als Trio: Ein konventioneller Hybrid, der hier getestete Plug-in-Hybrid sowie eine rein elektrische Variante stehen zur Wahl. Meine Testwahl fiel auf den PHEV, da der normale Hybrid denselben Antrieb wie der Kia Niro nutzt und der Stromer mit knappen 280 Kilometern NEFZ-Reichweite trotz neuem Baujahr im Vergleich zur Konkurrenz bereits wie von gestern wirkt. Bietet der Plug-in-Hybrid also das Beste aus zwei Welten? Jein – denn einerseits mag der Teilzeitstromer tiefe Temperaturen nicht, andererseits wird die teure Technik teilweise anderswo eingespart. Schade, denn der Antrieb ist ausgereift und konsequent.

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Hyundai i30: Am Ziel angekommen

2017 Hyundai i30

Schon seit Jahren wird der Hyundai i30 als die günstigere und kaum schlechtere Alternative zum Klassenprimus VW Golf gehandelt. Mit der dritten Generation ist Hyundai wohl definitiv dort angekommen, wo sie sein wollen. Preislich attraktiv ist der Kompakte nach wie vor, doch mittlerweile hat er so viel auf dem Kasten, dass der Konkurrenz angst und bange werden sollte. Nur mit der Lupe finde ich das Haar in der Suppe und das Problem der Unscheinbarkeit löst Hyundai neuerdings mit dem i30N.

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Honda Civic: Der will nur spielen

2017 Honda Civic

Der Honda Civic Type R ist aufgrund seines Nordschleifen-Rekords und der Tatsache, dass er einer der kompromisslosesten Hot Hatches ist, in aller Munde. Dabei bleibt der normale Civic beinahe auf der Strecke. Man sollte allerdings nie vergessen, dass der Type R niemals so scharf sein könnte, wenn nicht schon die Basis stimmt. Der Civic steht, milde ausgedrückt, nicht gerade zuoberst auf der Hitliste der beliebtesten Kompakten hierzulande. Doch seine Stärken werden massiv unterschätzt!

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Strassenkrieger: Honda Civic Type R

2017 Honda Civic Type R

Er ist wieder da. Und er hat zurückgeschlagen. Tatort: Nürburgring Nordschleife. Tatzeit: 24. April 2017 Tatverdächtiger: Ein Vorserienmodell des Honda Civic Type R der zehnten Generation. Mit einer Zeit von 7:43:80 ist er rund sieben Sekunden schneller als der Vorgänger und – viel wichtiger – vier Sekunden schneller als der VW Golf GTI Clubsport S, der dem bösen Civic den Rekord zwischenzeitlich streitig gemacht hatte. Mit einer Optik wie ein Strassenkrieger meldet sich der Civic zurück und die Frage aller Fragen lautet: Verspricht die brachiale Optik ein ebenso brachiales Fahrverhalten auf und abseits der Rennstrecke?

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Mister Perfect: VW Golf

2017 VW Golf 7

Der Golf, das Mädchen für alles. Wobei, so abwertend möchte ich dem Auto, das drei Personen ohne das kleinste murren durch Italien kutschiert hat, nicht begegnen. Deshalb, so viel sei schon verraten, verdient der Golf die Bezeichnung «Mister Perfect». Weil er einfach alles kann, alles erledigt und für alles zu haben ist. Wer bei der Konfiguration die richtigen Kreuzchen setzt, bekommt einen Allrounder, an dem praktisch jegliche Kritik abprallt.

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Feuchte Träume: VW Golf GTI Clubsport S

2016 VW Golf GTI Clubsport S

Es gibt nur einen Grund, warum mein Testwagen nicht auf Youporn, Pornhub und Co. landet: Weil ich keine Videos drehe. Auf besagte Portale würde der Wagen allerdings hingehören. Die Geräusche, die der Clubsport S von sich gibt, wenn man ihn hart rannimmt, sorgen bei Carfreaks zumindest für erhöhten Puls – wenn nicht mehr als nur das. Der Über-GTI ist eine Machtdemonstration sondergleichen. Mit ihm bricht VW endlich aus dem zugeschnürten Korsett und zeigt, wo der Hammer hängt, wenn man konsequent auf Performance setzt und die Alltagstauglichkeit einfach mal sein lässt. Hätte Gott einen Golf gebaut, er hätte es nicht besser hingekriegt. Und keine Sorge: Es gibt eine Kostprobe vom Sound. 😉

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Godzilla im Taschenformat: Renault Clio R.S. Trophy

2017 Renault Clio R.S. Trophy

Der arme Renault Clio R.S. hatte es während des Tests weiss Gott nicht einfach. Da steht er in voller Montur, leuchtend Gelb mit schwarzen Felgen und Akrapovic-Auspuffanlage für den passenden Soundtrack während dem Fahren. Und was steht nebenan…? Der Nissan GT-R. Da sehen die Argumente vom Clio plötzlich ziemlich schmalbrüstig aus, denn gegen die zweieinhalbfache Leistung von Godzilla hat der freche Clio nicht mal den Hauch einer Chance. Genau um solche Konflikte zu vermeiden, teste ich üblicherweise nie zwei Autos gleichzeitig, aber dieses Mal liess es sich nicht verhindern. Dumm gelaufen für den Clio? Nicht ganz! Denn wenn Renault Sport es geschafft hat, dass ich trotz GT-R Schlüssel in der Tasche gerne in den Clio R.S. einsteige, dann müssen die Franzosen etwas verdammt richtig gemacht haben!

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Renault Scenic: Reisen mit Stil

Renault Scenic & Grand Scenic

Ist der neue Renault Scenic überhaupt noch ein Van? Schon beim Espace hat Renault einen Richtungswechsel eingeschlagen und auch der Scenic fällt in den dehnbaren Bereich der Crossover. Trotzdem bietet er viel Platz und Praktikabilität, sodass er für Familien mit bis zu zwei Kindern die erste Wahl sein dürfte. Der Grand Scenic, der die Lücke zwischen dem normalen Scenic und dem Espace schliesst, ist eher ein klassischer Van. Doch auch wenn nicht die gesamte Familie an Bord ist, überzeugt der Scenic, man muss nur einen Punkt beachten…

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Audi Q2 in #tangorot: Lust auf einen Tanz?

Audi Q2

Audi versucht mit dem #Q2, neue Nischen zu erschliessen. Denn bisher hat noch kein Hersteller des Premiumsegments ein Mini-SUV auf den Markt gebracht. Auch designtechnisch zeigt sich der Q2 von einer „Audi-untypischen“ Seite. Warum das Konzept trotz viel Hightech und tollem Handling nicht so ganz aufgehen will, lest und seht ihr hier. 

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Herzensangelegenheit: VW Beetle Cabrio

VW Beetle Cabrio

Emotionalität ist jetzt nicht die ganz grosse Stärke von VW. Die sportlichen Golf-Derivate bieten aber durchaus das gewisse Etwas und das Design generell war auch schon biederer. Ausserdem kommt mit dem Arteon demnächst ein schickes Topmodell, sprich: Die Marke ist auf einem ganz guten Weg, ihren guten Produkten auch den gewünschten Pepp einzuhauchen. Ein Ausreisser nach oben ist aber nur der Beetle. Trotz Facelift gehört er zwar zu den älteren Modellen im Portfolio und obwohl man das hier und da auch merkt, ist dieses geschichsträchtige Auto eines, dass zu VW passt, wie die Faust aufs Auge. Und: Noch nie wurde ich so oft auf einen VW angesprochen, geschweige denn um einen VW beneidet!

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Peugeot 3008: Auf Stil bedacht

Peugeot 3008

Ich halte den Peugeot 3008 für ein sehr zeitgemässes Auto. Doch was wird heute als zeitgemäss wahrgenommen? Alternativer Antrieb? Autopilot? Mitnichten. Ich halte das für zeitgemäss, was es im hier und jetzt braucht, nicht in fünf Jahren und schon gar nicht in zehn. Andere Frage: Braucht man ein SUV ohne Allradantrieb? Wohl kaum. Doch will der Markt ein SUV ohne Allradantrieb. Ganz klar ja, ausserhalb der Schweiz sogar noch viel mehr. Was macht also Peugeot? Sie bringen ein durchgestyltes, aber nicht unpraktisches SUV auf den Markt. Das Auto bietet nicht nur viel zu entdecken, sondern überrascht auch nach dem ersten Blick.

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Fiat Tipo: Wie geil ist Geiz?

Fiat Tipo

Fiat-Strategiesitzung: «Wir wollen in die hart umkämpfte Kompaktklasse zurückkehren. Wie sollen wir uns von der Konkurrenz abheben? Welches Konzept funktioniert erfolgreich?» Irgendwann muss ein Verantwortlicher an Dacia gedacht haben. Die Idee, günstige und einfach gehaltene Autos anzubieten, geht auf, wie man sieht. Warum soll man das nicht in der Kompaktklasse versuchen? Den Kunden über den Preis abzuholen. Jetzt ist der Tipo da, ein 4,37 Meter langes Kompaktauto, welches zum Preis eines teureren Kleinwagens angeboten wird. Geht die Idee auch für Fiat auf? Wo hat das Auto seinen Haken?

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Kia Optima SW: Ein schöner Hintern kann auch entzücken

Kia Optima SW

Es war einmal… eine schöne, schlichte Limousine mit Hybridantrieb mit dem Namen Optima. Ein gutes Auto, aber in der Schweiz irgendwie fehl am Platz. Falsche Karosserieform, verhaltener Antrieb – eine schwierige Situation. Dann wurde das Auto aufgefrischt und ein Diesel nachgereicht, was den Optima schon erheblich interessanter werden liess. Richtig durchstarten wird er aber erst jetzt: Wenn dieses Kombiheck, das Kia mit dem Sportswagon genannten Kombi auf die Räder gestellt hat, nicht begeistert, dann weiss ich auch nicht mehr weiter! Passend zum sportlichen Look ist der Kombi mit einem starken Zweiliter Benziner motorisiert, der Hybridantrieb ist dafür aus dem Programm gefallen. Vermag der koreanische Schönling und Lademeister auch fahrdynamisch zu überzeugen?

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Hyundai i20 Active: Wo ein Wille ist, ist ein Look

Hyundai i20 Active

Der abenteuerliche Style macht selbst vor Kleinwagen nicht halt. Auch Hyundai pimpt den i20, verleiht ihm mehr Bodenfreiheit und Plastikbeplankung sowie etwas andere Lichter – fertig ist der SUV-Look, auch wenn er im Falle des i20 eher ein Möchtegern-Style ist, denn abgesehen davon, dass der i20 Active ein Fronttriebler ist, wirkt er trotz robusterer Optik in erster Linie herzig. Sieht man über ein paar typische koreanischen Macken hinweg, ist der i20 ein ganz guter Kleinwagen. Nicht zuletzt deshalb, weil nun im Gegensatz zur Markteinführung des i20 ein anständiger Motor im Programm steht.

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Optische Täuschung: Renault Talisman

Renault Talisman

Kombi-Land hin oder her, ich finde, eine Limousine macht einfach mehr her. Der Kombi wirkt stets pragmatischer, selbst wenn er als extravaganter Shooting Brake oder als immer noch hübsch gezeichneter Grand Tour daherkommt. Aber denken wir nur mal ans Kino. Wann immer eine wichtige Person vorfährt, aus was für einem Wagen steigt sie aus? Richtig, aus einer Limousine. Die Renault Talisman Limousine habe ich auf Anhieb durchschaut. Von Anfang an war mir klar, was ich von diesem Auto erwarten konnte – und was nicht. Meine Vermutungen haben sich durchgehend bestätigt. Trotzdem bleibt eine Frage unbeantwortet…

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Grenzwertig: Volvo V40 R-Design

Volvo V40 R-Design

Der Begriff des Facelifts ist dehnbar. Gewisse Hersteller verkaufen ein dezentes Facelift gleich als ein neues Auto. Als Kunde muss man schon genau schauen, dass man sich nicht veräppeln lässt. Für den gelifteten V40 hat Volvo allerdings nie die grosse Werbetrommel gerührt, er war aufs mal einfach da. Am Genfer Autosalon 2016 stand er völlig im Schatten seines grossen Bruders V90, der dort Weltpremiere feierte. Den bin ich zwar noch nicht gefahren (kommt noch), doch wenn ich den XC90 als Referenz heranziehen will, dann liegt eine kleine Welt zwischen den beiden Autos und zwar nicht nur optisch. Als R-Design hegt der V40, der vor rund vier Jahren wirklich eine grosse Weltpremiere war, zusätzliche Erwartungen an die Fahrdynamik. An sich ein gutes Auto, lässt mich der V40 am Ende dennoch etwas ratlos zurück – und zwingt mich fast zu einer Empfehlung, die Volvo kaum gefallen dürfte.

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