Fiat Tipo: Wie geil ist Geiz?

Fiat Tipo

Fiat-Strategiesitzung: «Wir wollen in die hart umkämpfte Kompaktklasse zurückkehren. Wie sollen wir uns von der Konkurrenz abheben? Welches Konzept funktioniert erfolgreich?» Irgendwann muss ein Verantwortlicher an Dacia gedacht haben. Die Idee, günstige und einfach gehaltene Autos anzubieten, geht auf, wie man sieht. Warum soll man das nicht in der Kompaktklasse versuchen? Den Kunden über den Preis abzuholen. Jetzt ist der Tipo da, ein 4,37 Meter langes Kompaktauto, welches zum Preis eines teureren Kleinwagens angeboten wird. Geht die Idee auch für Fiat auf? Wo hat das Auto seinen Haken?

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Kia Optima SW: Ein schöner Hintern kann auch entzücken

Kia Optima SW

Es war einmal… eine schöne, schlichte Limousine mit Hybridantrieb mit dem Namen Optima. Ein gutes Auto, aber in der Schweiz irgendwie fehl am Platz. Falsche Karosserieform, verhaltener Antrieb – eine schwierige Situation. Dann wurde das Auto aufgefrischt und ein Diesel nachgereicht, was den Optima schon erheblich interessanter werden liess. Richtig durchstarten wird er aber erst jetzt: Wenn dieses Kombiheck, das Kia mit dem Sportswagon genannten Kombi auf die Räder gestellt hat, nicht begeistert, dann weiss ich auch nicht mehr weiter! Passend zum sportlichen Look ist der Kombi mit einem starken Zweiliter Benziner motorisiert, der Hybridantrieb ist dafür aus dem Programm gefallen. Vermag der koreanische Schönling und Lademeister auch fahrdynamisch zu überzeugen?

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Hyundai i20 Active: Wo ein Wille ist, ist ein Look

Hyundai i20 Active

Der abenteuerliche Style macht selbst vor Kleinwagen nicht halt. Auch Hyundai pimpt den i20, verleiht ihm mehr Bodenfreiheit und Plastikbeplankung sowie etwas andere Lichter – fertig ist der SUV-Look, auch wenn er im Falle des i20 eher ein Möchtegern-Style ist, denn abgesehen davon, dass der i20 Active ein Fronttriebler ist, wirkt er trotz robusterer Optik in erster Linie herzig. Sieht man über ein paar typische koreanischen Macken hinweg, ist der i20 ein ganz guter Kleinwagen. Nicht zuletzt deshalb, weil nun im Gegensatz zur Markteinführung des i20 ein anständiger Motor im Programm steht.

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Optische Täuschung: Renault Talisman

Renault Talisman

Kombi-Land hin oder her, ich finde, eine Limousine macht einfach mehr her. Der Kombi wirkt stets pragmatischer, selbst wenn er als extravaganter Shooting Brake oder als immer noch hübsch gezeichneter Grand Tour daherkommt. Aber denken wir nur mal ans Kino. Wann immer eine wichtige Person vorfährt, aus was für einem Wagen steigt sie aus? Richtig, aus einer Limousine. Die Renault Talisman Limousine habe ich auf Anhieb durchschaut. Von Anfang an war mir klar, was ich von diesem Auto erwarten konnte – und was nicht. Meine Vermutungen haben sich durchgehend bestätigt. Trotzdem bleibt eine Frage unbeantwortet…

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Grenzwertig: Volvo V40 R-Design

Volvo V40 R-Design

Der Begriff des Facelifts ist dehnbar. Gewisse Hersteller verkaufen ein dezentes Facelift gleich als ein neues Auto. Als Kunde muss man schon genau schauen, dass man sich nicht veräppeln lässt. Für den gelifteten V40 hat Volvo allerdings nie die grosse Werbetrommel gerührt, er war aufs mal einfach da. Am Genfer Autosalon 2016 stand er völlig im Schatten seines grossen Bruders V90, der dort Weltpremiere feierte. Den bin ich zwar noch nicht gefahren (kommt noch), doch wenn ich den XC90 als Referenz heranziehen will, dann liegt eine kleine Welt zwischen den beiden Autos und zwar nicht nur optisch. Als R-Design hegt der V40, der vor rund vier Jahren wirklich eine grosse Weltpremiere war, zusätzliche Erwartungen an die Fahrdynamik. An sich ein gutes Auto, lässt mich der V40 am Ende dennoch etwas ratlos zurück – und zwingt mich fast zu einer Empfehlung, die Volvo kaum gefallen dürfte.

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Laues Lüftchen: Kia Niro Hybrid

Kia Niro Hybrid

Mich würde es interessieren, wie hoch das Durchschnittsalter des Hybrid-Käufers ist. Nichts gegen Hybrid-Autos an und für sich, die Fahrzeuge sind technisch einwandfrei und Bemühungen, den Spritverbrauch zu senken, sind immer willkommen. Es ist nur so, dass diese Vehikel mehr oder weniger kompromisslos auf Sparsamkeit getrimmt sind und bekanntlich sind es eher Rentner, die gemächlich über die Strasse zuckeln und so auch tiefe Verbräuche mit ihren Hybrid-Antrieben erzielen können. In Sachen Ausstattung ist der Niro zwar das Gegenteil eines Verzicht-Autos, anders sieht es jedoch mit dem Fahrverhalten aus. Ausserdem kann er – zumindest unter Verwendungen meines Gasfusses – sein Verbrauchsversprechen nicht einhalten.

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Innere Grösse: Suzuki Baleno

Suzuki Baleno

Die Testwagen, die ich fahre, sind selten so günstig wie der Suzuki Baleno. Sie sind auch selten so einfach ausgestattet. Der Baleno ist ein simples, unkompliziertes Auto. Es klingt gemein, aber er ist auch ein langweiliges Auto. Doch langweilig ist auf keinen Fall mit schlecht gleichzusetzen. Klar muss man aufgrund des tiefen Preises ein paar Abstriche in Kauf nehmen. Doch Suzuki bietet viel Auto fürs Geld – und sogar ein paar Überraschungen.

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Renault Mégane GT: Vorspeise mit Nachgeschmack

Renault Megane GT

Der Renault Mégane GT ist bislang die sportlichste Ausrichtung vom neuen Mégane. Über den R.S. ist noch nichts genaues bekannt, deshalb bin ich gespannt darauf, wie sich der Mégane im Alltag schlägt und wie scharf bereits der GT ist. Dabei hat sich gezeigt, dass Renault ein stimmiges Paket, allerdings gespickt mit ein paar «abers» bietet. Gewisse Eigenheiten sollte Renault generell überarbeiten, andere sollten gezielt für den RS angepasst werden.

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Ford Fiesta ST200: Fit im Alter

Ford Fiesta ST200

Wenn bei einem Ford ST oder gar RS drauf steht, dann kann man sicher sein, dass man einen echten Kracher vor sich hat. Die bösen Fords fahren allesamt hervorragend, denn sie haben eines gemeinsam: Intensiven Fahrgenuss durch ein manuelles Getriebe und ein knackiges, alles andere als weichgespültes Handling. Der ST200 als Sonderedition wird da bestimmt keine Ausnahme machen, im Gegenteil. Jedoch wird das Alter dieses Autos so langsam, aber sicher, zum Problem…

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VW Golf GTI Clubsport: Der Damm ist gebrochen

VW Golf GTI Clubsport

Glaubt ihr an Liebe auf den ersten Blick? Ich nicht. Der erste (An)blick kann durchaus sehr elektrisierend sein, aber ob sich daraus Liebe entwickelt, entscheidet das nähere Kennenlernen. Dies trifft übrigens sowohl auf Frauen, als auch auf Autos zu. Ich war entzückt, als ich den GTI Clubsport live vor mir hatte, dennoch trug ich noch eine gewisse Skepsis mit mir. Es ist und bleibt ein VW, sprich, es bleibt ein Alltagsmobil und kann alleine deshalb nicht so brachial sein, wie einschlägig bekannte Krawallbrüder. Nun denn: Möge das nähere Kennenlernen über mein Urteil entscheiden.

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Löwe im Schafspelz: Peugeot 308 GTi

Peugeot 308 GTi

Der Peugeot 308 GTi ist optisch das genaue Gegenstück zum Honda Civic Type R – und doch haben die beiden so viel gemeinsam. Beide wollen sie Alternativen sein unter den Hot Hatches. Doch während der Civic keinen Hehl daraus macht, zu zeigen, was er kann und auf dem Parkplatz wie ein Prolet erscheint, gibt sich der 308 GTi extrem dezent. In Rot ist er sogar am dezentesten, da in allen anderen Farben wenigstens die Spoilerlippe rot eingefärbt ist und somit im Rückspiegel verrät, was da angerauscht kommt. So dachte ich halt, dass der 308 GTi ein etwas schnellerer, aber im Grunde dennoch normaler 308 ist. Ist er nicht. Der scharfe 308 ist ein brüllender Löwe, der unter dem braven Blechkleid schlummert.

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Mehr Ausdauer: Nissan Leaf

Nissan Leaf 30 kWh

Der Nissan Leaf bekommt dank einer grösseren Akkukapazität einen längeren Atem. Seine Reichweite beträgt nun 250 Kilometer, was gemäss Nissan die grösste innerhalb seines Segments ist. Soviel ich weiss, kommt er damit weiter als alle aktuellen Elektroautos, von Tesla mal abgesehen. Jedoch hat der Leaf mittlerweile ein paar Jahre auf dem Buckel und darum finde ich es schade, hat Nissan die Gelegenheit nicht genutzt und den Leaf gesamthaft aufgewertet. Nichtsdestotrotz finde ich es spannend, nun bereits zum dritten Mal Leaf zu fahren und zu sehen, was sich in der Elektromobilität verändert hat – und was noch nicht.

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DS 4: Noblesse vor Finesse

DS 4

Warum sollte man sich eine DS 4 kaufen? DS sollte so langsam, aber sicher, mal Gas geben. Die aktuelle Modellpalette besteht nämlich nach wie vor bloss aus aufgehübschten, gelifteten Citroën-Modellen. Ein wirklich neues Modell ist uns die junge Marke noch schuldig. Die DS 4 ist schön zu fahren, keine Frage – aber man muss sich auf sie einlassen. Man muss sie mögen, weil sie anders ist und ihre Eigenheiten akzeptieren.

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Honda HR-V: Grosse Klappe, viel dahinter

Honda HR-V

Ein weisser Honda HR-V. Gibt es ein unschuldigeres Automobil? Normalerweise versuchen die SUVs immer, optisch Eindruck zu schinden, wirken häufig grösser und kräftiger, als sie es tatsächlich sind. Solches Gehabe ist dem Japaner fremd. Er wirkt so zurückhaltend und schüchtern, dass man ihm fast keine Vorwürfe machen kann. Ausserdem verzichtet er auf den eh überflüssigen Allradantrieb und hat einen vorbildlichen Verbrauch vorzuweisen. Anstatt auf Leistung setzt er auf Platz – viel Platz. Der HR-V ist der klassische Strebertyp: Langweilig, aber clever.

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Seat Ibiza FR: Vom Sportler zum Lifestyler

Seat Ibiza FR

Auf dem Schulparkplatz werden meine Testautos meistens erkannt und zwar ganz einfach deswegen, weil mein Testauto in der Regel das Neueste auf dem ganzen Platz ist. Doch beim Ibiza war sich ein Schulkollege nicht so sicher: «Ist das deiner? Der sieht gar nicht neu aus.» Hmm, ich lasse diese Aussage mal so im Raum stehen. Meinen besten Kollegen André freut es, dass der Ibiza nach wie vor gleich aussieht. So fühlt er sich mit seinem 2010er Modell – noch vor dem ersten Facelift – immer noch auf dem aktuellsten Stand. Mein Testwagen ist mittlerweile das zweite Facelift (einen ersten Eindruck hatte ich auf Ibiza selbst), aber wer nicht genau hinschaut, erkennt dennoch keine Unterschiede. Deshalb möchten wir, ich und André, die Frage klären, ob sich ein Ibiza Neuwagen überhaupt lohnt – oder ob man mit einer Occasion mit wenigen Kilometern besser bedient ist.

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Sternzeichen Waage: Peugeot 308 GT

Peugeot 308 GT

So kann man’s natürlich auch machen. Still und heimlich den 115 kW Benziner (zum Fahrbericht) aus dem Programm nehmen und dafür den 151 kW starken GT anbieten. Der zweitstärkste Benziner, ein Dreizylinder mit 96 kW erscheint da aus Sicht vom GT in weiter Ferne. Das wiederum legt den Verdacht nahe, dass der GT ein rassiger Sportler sein will. Allerdings bestätigt sich dieser Verdacht im Test nicht. Der 308 GT ist eher vergleichbar mit einer gut ausbalancierten Waage.

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