Winterspiele mit Subaru

Subaru WRX STi Rovaniemi

Viele Marken haben das Gefühl, dass sie etwas besonderes mit der Schweiz verbindet. Wenn das eine Marke jedoch behaupten kann, dann Subaru. Praktisch in ganz Europa ist Subaru nur als Nischenhersteller bekannt, Europa ist für den japanischen Hersteller global gesehen der kleinste Markt. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Die Schweiz. Bei uns verkaufen sich Subarus wie geschnitten Brot und zwar vor allem deswegen, wofür Subaru bekannt ist: Ihren symmetrischen, permanenten Allradantrieb. In Rovaniemi in Nordfinnland hatte ich die Gelegenheit, verschiedene Subarus auf verschneitem Terrain in einer trostlosen und gleichzeitig faszinierenden Landschaft auszufahren.

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Subaru BRZ: Exot wider Willen

Subaru BRZ 2017

Es ist das A und O im Business: Eine Marktlücke zu besetzen, die bislang noch niemand für sich beansprucht. Genau das haben die Japaner Toyota und Subaru mit dem GT86, respektive dem BRZ, im Jahr 2012 gemacht. Herausgekommen sind zwei harte, aber herzliche Sportler mit intensivem Fahrgefühl, die jedoch bezahlbar sind. So etwas gab es bislang in diesem Preissegment noch nicht. Und eigentlich müssten die beiden Hersteller jubeln, denn niemand ist nachgezogen, GT86 und BRZ sind immer noch die einzigen kompakten, reinrassigen Sportwagen mit Heckantrieb. Dennoch gibt es wenig zu jubeln. Und ich frage mich: Was ist falsch gelaufen mit dem Subaru BRZ?

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Subaru Levorg: Grosse Klappe…

Subaru Levorg

Der Subaru Levorg macht einen sehr athletischen Eindruck. Das ruft augenblicklich meine Skepsis auf den Plan. Keine Frage, japanische Hersteller können sportliche Autos bauen, aber nur echte Sportwagen. Sportlich aussehende Kombis, Limousinen oder SUVs sind meistens bloss gut aussehend. Komfortables Fahren steht meistens im Vordergrund und darum begegne ich der sportlichen Optik vom Levorg misstrauisch, zumal er über ein stufenloses Getriebe verfügt. Letzteres hat zwar im Subaru Outback schon einmal überzeugt, genau wie das Auto als Ganzes. Wird mich auch der Levorg positiv überraschen?

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Subaru Outback: Bequem wie eine Jogginghose

Subaru Outback

Gewisse Autos teste ich einfach deshalb, weil sie eine Neuheit sind und es verdienen, getestet und vorgestellt zu werden. Beim Subaru Outback war es vor allem das sogenannte EyeSight System, welches diverse Assistenten bündelt, was mich neugierig gemacht hat. Das Auto selber hat, nun ja, nicht zuoberst auf meiner Prioritätenliste gestanden. Das typische «Bauernauto» fand ich einfach nicht besonders «amächelig». Doch wieder einmal wurde ich eines besseren belehrt. Aber ich will mich nicht beschweren. Ich mag Autos, die mich positiv überraschen…

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Hemdsärmliger Sportler: Subaru WRX STi

Er kostet 500 Franken Aufpreis, ohne irgendwelchen praktischen Nutzen zu bieten. Er polarisiert und reizt die Gemüter. Er behindert die Sicht nach hinten. Und trotzdem: Der monströse, liebevoll «Frittentheke» genannte Heckspoiler gehört zum WRX STi, wie der symmetrische Allradantrieb zu Subaru gehört. Es ist sein Markenzeichen, seine Identität, sein Stolz – ein WRX STi ohne Heckspoiler ist in meinen Augen kein echter WRX STi. Hätte Subaru mir einen Testwagen ohne Spoiler versprochen, ich hätte ihn nicht angenommen. 😉
Das zweite schlagkräftige, jedoch im Basispreis inbegriffene Argument, ist der altbekannte 2,5-Liter Boxermotor. Mit seinem grummelnden, unverkennbaren Boxer-Sound macht er dem stärksten Subaru ordentlich Feuer unter dem Hintern. Eines vorneweg: Es gibt weitaus modernere, zeitgemässere Autos mit demselben Spasspotential wie jenes vom WRX STi. Aber genau deswegen, weil der charismatische Japaner so anders und auf seine Weise hart, aber doch herzlich ist, muss man ihn mögen – und zwar mit Heckspoiler.

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Toyota GT-86: Der Celica Erbfolger

Toyota GT-86

Viele Leute fahren einen Golf. Doch vielen Leuten ist der Golf auch zu bieder. Für Kunden mit höheren Ansprüchen (und grösserem Budget) gibt es darum den bissigeren Golf R.
Viele Leute sind zufrieden mit Toyota, bauen sie doch zuverlässige Autos zu einem fairen Preis. Noch dazu gilt Toyota als innovativ und umweltfreundlich, ist der Prius doch der Inbegriff des Hybridautos. Doch wenn ein Kunde mit höheren Ansprüchen bei Toyota glaubt, fündig zu werden, so wird er bitter enttäuscht. Toyota führt zur Zeit keinen Sportwagen im Sortiment, weshalb man beinahe gezwungen wird, zur Konkurrenz auszuweichen. Dabei hatte Toyota vor gar nicht allzu langer Zeit den Supra, den MR-2 und, nicht zu vergessen, die Celica. Doch im Jahr 2002 wurde der Supra beerdigt und 2005 ging es der Celica und dem MR-2 ebenfalls an den Kragen. Seither ist Toyotas Flotte eher grün als aufregend. Doch mit dem im Sommer 2012 kommenden Toyota GT-86 wird sich das ändern.

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