Kyburz eRod: Die Essenz des Fahrens

Kyburz eRod

Es gibt einige gute Sportwagen. Doch mit dieser Behauptung werfe ich sogleich viele Fragen auf. Was zeichnet einen guten Sportwagen aus? Kraft? Handling? Kompromisslosigkeit? Motorsound? Oder ist es am Ende sogar das Fahrgefühl? Fragen über Fragen. Die Antworten darauf suche ich mit dem Kyburz eRod, einem Schweizer Gefährt, welches in vielerlei Hinsicht den Superlativ darstellt!

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Ford Mustang Mach-E: Der Legende auf der Spur

2021 Ford Mustang Mach-E

Es hat bei Ford etwas gedauert, aber jetzt sind auch die Amerikaner im Elektrozeitalter angekommen. Als Porsche diesen Schritt begangen hat, rumorte es ab der Bezeichnung «Turbo» ziemlich im Internet. Doch Ford schiesst den Vogel diesbezüglich komplett ab: Das neue Elektro-SUV trägt tatsächlich den Namen Mustang Mach-E, eine Anlehnung an den Mustang Mach 1. Der Ford Mustang, Symbol für rohe V8-Kraft, soll tatsächlich diesen Evolutionsschritt gehen? Es ist nicht das erste Mal, dass ein Ford mich zu Beginn des Tests skeptisch stimmt und bislang ist es am Ende immer gut ausgekommen. Schafft das auch der Mustang Mach-E oder hat Ford hier eine unsichtbare Grenze überschritten?

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Hochkarätig: Polestar 1

2020 Polestar 1

Okay, wann habt ihr zuletzt etwas so atemberaubend Schönes gesehen, dass ihr den Blick einfach nicht mehr abwenden konntet? Genauso verhält es sich bei allen, mir inklusive, die den Polestar 1 zum ersten Mal live sehen. Bullig. Matt-weiss. Breit. Flach. Wunderschöne Formen. Riesiges Glasdach. Felgen wie ein Edelstein. Dieses Auto sieht nicht nur speziell aus, es ist es auch und ich werde auf alle Einzelheiten eingehen. Während der Polestar 2 Performance und Alltagstauglichkeit zu einem fairen Preis bietet, ist das hier ein Auto der Superlative. Er war der erste Wurf der neuen Performance-Marke von Volvo und stellt somit ein fahrendes Ausrufezeichen dar. Man zeigt, was man hat. Auf geht’s!

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VW ID.3: Gute, neue Zeit?

2020 VW ID.3

Der vollelektrische VW ID.3 ist für Volkswagen der endgültige Aufbruch in die Elektro-Ära. Wohl kaum ein anderes Auto aus Wolfsburg wurde mit so viel Spannung erwartet, kaum ein anderes Auto so offensiv beworben. Wie anno dazumal der Käfer oder der erste Golf soll der ID.3 neue Technologie verfügbar machen und den Konzern für die Zukunft wappnen. Doch was bedeutet das für die Käufer und Fahrer? Der Start des neuen Hoffnungsträgers verlief alles andere als reibungslos. Verzögerungen und Software-Probleme warfen einen Schatten über den Launch des Modells. Zudem sind andere Reviews zuweilen recht durchzogen. Zeit, Klarheit zu schaffen, denn wer meinen Blog kennt, weiss, dass hier nichts schön geschrieben wird. Ist der ID.3 die Zukunft? Und, noch wichtiger, will man diese Zukunft?

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Kia e-Soul: Elektroparty

2020 Kia e-Soul

Wenn der Kia e-Soul etwas nicht ist, dann ordinär. Seine ganze Daseinsberechtigung schlägt sich fast komplett im Design nieder. Dieses Kapitel meistert er bravoräus mit vielen Gimmicks, die den mitunter tristen Auto-Alltag aufheitern. Antriebstechnisch ist er innerhalb der Kia-Famile kein Unikat, da der e-Niro technisch identisch ist. Während der Niro allerdings designmässig in der Masse untergeht, kann der e-Soul alle Trümpfe ausspielen! Im Gegensatz zu anderen Modellen gibt es den Soul ausserdem ausschliesslich als rein elektrisches Modell – zumindest in Europa, denn in anderen Ländern wird noch ein Benziner angeboten, was das recht klassische Layout mit Motorraum und Getriebetunnel erklärt. Aber sei’s drum. Zeit für die Elektroparty!

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Peugeot e-208: Adretter Stromer

2020 Peugeot e-208

Die Zeiten, in denen Elektroautos schweineteuer und nur für sogenannte First Movers zugänglich waren, sind mittlerweile passé. Der adrette Peugeot 208 ist der Beweis dafür, denn er ist nicht nur – wie getestet – als reiner Stromer, sondern auch als Benziner und sogar als Diesel erhältlich. Weil kompakte Autos meines Erachtens besonders prädestiniert sind für den Elektroantrieb, nehme ich den kleinen Franzosen als Stromer genauer unter die Lupe. Wie steht es um den Preis im Vergleich zu den Verbrennern? Und wie steht es um die Alltagstauglichkeit?

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Renault Zoe: Die Zeit ist reif

2019 Renault Zoe

2013 war die Welt für die meisten Autohersteller noch in Ordnung, der Verbrennungsmotor dominierte die gesamte Branche und Elektroautos waren ein Ausnahmezustand. Auch die Fahrer und Kunden mussten entweder das passende Fahrprofil aufweisen, ganz grosse Technik-Interessenten oder schlicht Freaks gewesen sein. Bei einer praktischen Reichweite von rund 150 Kilometern und einer geringen Leistung von 65 kW war der erste Zoe zwar fortschrittlich und ein mutiger Schritt von Renault, aber so richtig alltagstauglich war der Stromer mit dem sympathischen Namen nicht. Doch die Zeiten und das Auto haben sich geändert und der im Grunde «nur» überarbeitete Zoe passt besser denn je in die heutige Zeit!

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Alte Tugenden: Mercedes EQC

2019 Mercedes EQC

Die E-Mobilität kommt bei Mercedes nicht aus heiterem Himmel, schon länger experimentierte man in Stuttgart mit Strom. Der Smart Fortwo Electric Drive war noch ganz akzeptabel, die B-Klasse Electric Drive war hingegen in meinen Augen ein Fiasko und des Sterns nicht würdig. So ein Urteil könnte sich der EQC heutzutage nicht mehr erlauben, falls Mercedes den Anschluss nicht verlieren will. Und siehe da: Die Hausaufgaben wurden gemacht, der EQC ist ein hervorragendes Elektro-SUV geworden. Wer aber auf revolutionäre Ansätze hofft, wird enttäuscht werden.

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Magischer Touch: Audi e-tron

2019 Audi e-tron

Mit dem vollelektrischen e-tron will Audi zurück an die Spitze, den viel zitierten «Vorsprung durch Technik» wieder zelebrieren. In diesem Zusammenhang finde ich vor allem eine Zahl bemerkenswert: 2699. Das ist nicht etwa die Reichweite des Elektro-SUVs, sondern das Leergewicht. Bei allem Respekt, aber so fortschrittlich ist es nicht, einen derart schweren Koloss auf die Räder zu stellen. Aber es musste wohl hinsichtlich der Absatzzahlen ein SUV werden und wenn ich über das viel zu hohe Gewicht hinwegschaue, muss ich eingestehen, dass der e-tron ein richtig gutes Auto geworden ist – aus einem überraschend trivialen Grund.

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Kuckucksauto: Opel Ampera-e

2017 Opel Ampera-e

Wollte Opel den Ampera-e etwa nicht? Natürlich schon, schliesslich wurde der kompakte Stromer mit einer NEFZ-Reichweite von 520 Kilometern letztes Jahr als Reichweiten-Champion angepriesen – was er in seinem Segment immer noch ist. Will Opel den Ampera-e jetzt als PSA-Mitglied nicht mehr? Natürlich schon, schliesslich ist er immer noch der einzige reine Stromer im Portfolio und hilft so, den Flottenverbrauch zu senken. Trotzdem ist der Ampera in meinen Augen kein richtiger Opel, sondern ein amerikanischer Chevrolet Bolt, der das Opel-Logo trägt. Zwar wird er zu Recht hierzulande vermarktet und er hat durchaus seine Reize, aber der Feinschliff seitens Opel fehlt gleich an verschiedenen Stellen.

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Trend bei Autokäufen geht zu Benzinern und E-Autos

Smart Electric aufladen

Das vergangene Jahr brachte der Schweiz einen neuen Rekord bei der Anzahl der neu zugelassenen Fahrzeuge. Das geht aus den offiziellen Zahlen hervor, die vom Bundesamt für Statistik der Schweizerischen Eidgenossenschaft veröffentlicht wurden. Danach war der Anteil der neu zugelassenen Güterfahrzeuge und Elektroautos im Jahr 2017 besonders hoch.

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Hyundai Ioniq PHEV: Das Grüne vom Himmel

2017 Hyundai Ioniq PHEV

Den Hyundai Ioniq gibt es gleich als Trio: Ein konventioneller Hybrid, der hier getestete Plug-in-Hybrid sowie eine rein elektrische Variante stehen zur Wahl. Meine Testwahl fiel auf den PHEV, da der normale Hybrid denselben Antrieb wie der Kia Niro nutzt und der Stromer mit knappen 280 Kilometern NEFZ-Reichweite trotz neuem Baujahr im Vergleich zur Konkurrenz bereits wie von gestern wirkt. Bietet der Plug-in-Hybrid also das Beste aus zwei Welten? Jein – denn einerseits mag der Teilzeitstromer tiefe Temperaturen nicht, andererseits wird die teure Technik teilweise anderswo eingespart. Schade, denn der Antrieb ist ausgereift und konsequent.

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Kyburz eRod: Fahrspass in einer anderen Dimension

Kyburz eRod Fun

Wenn ein Hersteller dazu einlädt, mit einem Sportwagen den Oberalppass zu erklimmen, dann kann das nur ein guter Tag werden. Selbstverständlich bin ich der Einladung gefolgt und stehe fast am Fusse des Passes in Sedrun. Warum genau hier? Dazu komme ich später! Motorräder knattern vorbei, ein Porsche 911 röhrt auf. Auch mein Gefährt ist einsatzbereit, doch hier blubbert, knattert, oder röhrt überhaupt nichts. Der Kyburz eRod, kaum grösser als ein Gokart und wahnwitzige 45 kW stark, verspricht intensiven Fahrspass. Ich muss dazu sagen, dass ich den eRod bereits von meiner Tätigkeit bei der auto-illustrierte kenne. Andererseits wäre meine Skepsis angesichts dieses skurrilen Gefährts, das mehr nach Spielzeug als nach “Auto” aussieht, unüberschaubar gewesen!

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Mehr Ausdauer: Nissan Leaf

Nissan Leaf 30 kWh

Der Nissan Leaf bekommt dank einer grösseren Akkukapazität einen längeren Atem. Seine Reichweite beträgt nun 250 Kilometer, was gemäss Nissan die grösste innerhalb seines Segments ist. Soviel ich weiss, kommt er damit weiter als alle aktuellen Elektroautos, von Tesla mal abgesehen. Jedoch hat der Leaf mittlerweile ein paar Jahre auf dem Buckel und darum finde ich es schade, hat Nissan die Gelegenheit nicht genutzt und den Leaf gesamthaft aufgewertet. Nichtsdestotrotz finde ich es spannend, nun bereits zum dritten Mal Leaf zu fahren und zu sehen, was sich in der Elektromobilität verändert hat – und was noch nicht.

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VW Golf GTE: So gut wie unauffällig

VW Golf GTE

Es ist schon witzig: Seit vier Jahren blogge ich, aber das meistverkaufte Auto der Schweiz, den VW Golf, bin ich noch nie gefahren. Bis jetzt. Ich würde mir persönlich ja nie einen VW kaufen. Zu trocken, zu emotionslos, zu nüchtern. Dass der Golf GTE in erster Linie ein stinknormaler Golf ist, ist sicher nicht verkehrt. Aber dadurch, dass er Elektroauto und GTI vereint, wirkt er doch um einiges interessanter und auch schärfer als der Normalo-Golf. Und wenn ich mit dem GTE unterwegs bin, muss ich mir eingestehen, dass er gar nicht so trocken, emotionslos und nüchtern ist…

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Antriebslos: Mercedes B-Klasse ED

Mercedes B-Klasse Electric Drive

Die IAA ist angebrochen und soeben sind mir zwei Betreff-Zeilen in meinem Posteingang ins Auge gestochen: «Audi e-tron Quattro Concept: Mehr als 500 Kilometer Reichweite für volle Alltagstauglichkeit» oder «Porsche Mission E: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, 15 Minuten Ladezeit». Klar, das sind Konzepte, aber es zeigt auf, in welche Richtung die Hersteller aktuell forschen. Die Mercedes B-Klasse Electric Drive, kurz ED oder 250 e, wirkt dagegen extrem konservativ, ja fast schon lustlos. Ich werde zudem das Gefühl nicht los, dass die B-Klasse ED ein Lückenfüller gewesen ist, damit Mercedes einen Stromer im Angebot hat, bis der erste Plug-in Hybrid (Mercedes S-Klasse) verfügbar war.

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Kia Soul EV: Cooler Stromkasten

Kia Soul EV

Ich mag die Abwechslung. Durch mein Hobby bin ich stets mit anderen Autos unterwegs und geniesse es, stets neue Erfahrungen machen zu dürfen. Doch ich freue mich auch, wenn ich alte Bekannte wieder treffe. So auch beim Kia Soul EV, denn den Soul mit Dieselantrieb habe ich bereits kennen gelernt und obwohl der Antrieb und der Preis mir nicht so ganz gefallen haben, habe ich doch einiges an Lob für den Soul ausgesprochen. Jetzt bietet Kia ihn auch als reinen Stromer an. Das ändert natürlich einiges an den Punkten Antrieb und Kosten. Fährt sich der elektrische Soul besser als sein Verbrennungs-Pendant? Und vor allem: Wie sieht’s mit den Kosten aus?

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Renault Zoe Z.E.: Hübsch und unkompliziert

Renault Zoe

Die hübsche und innovative Zoe von Renault wurde von Grund auf als reines Elektroauto konzipiert. Eigentlich heisst es der Renault Zoe, um aber eine stärkere, emotionale Bindung zu ermöglichen, wird auf meinem Blog kurzerhand von Zoe gesprochen – wenn ein Auto schon einen solch hübschen Namen erhält! 😉 Das Besondere an Zoe ist nicht ihre Reichweite, die ist grundsätzlich nach wie vor ein Problem auf einer längeren Strecke. Renault aber bietet Zoe zu erschwinglichen Preisen an, so dass es sich alle leisten können, das Vergnügen mit ihr zu haben.

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Nissan Leaf: Der Popstar unter den Elektroautos

Nissan Leaf

Bereits, als mein Blog noch in den Kinderschuhen steckte, hatte ich eine Gelegenheit, den ersten Leaf zu testen. Mittlerweile hat Nissan dem weltweit erfolgreichsten Stromer geliftet, so dass er jetzt schlicht New Nissan Leaf heisst. Grund genug für mich, den Leaf erneut unter die Lupe zu nehmen. Über 65’000 Leaf kurven weltweit herum, jeweils 25’000 davon in Japan und den USA, was symbolisch zeigt, dass man dem Elektroauto ausserhalb Europa (mit Ausnahme von Norwegen) aufgeschlossener ist. Dank zahlreichen Verbesserungen am Auto – auch auf Anregung jetziger Leaf Besitzer – und einer völlig neuen Preisstruktur, möchte Nissan mit dem Leaf auf Erfolgskurs bleiben.

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Vorstellung BMW i3: iRevolution

BMW i3

Er heisst BMW i3 und sieht, um es mal vorsichtig auszudrücken, komisch aus. An Automessen entdeckt man allerlei wilde Kreationen der Autohersteller, die als Concept Cars im Rampenlicht stehen und anschliessend vielfach in der Versenkung verschwinden.
Wäre BMW Apple, würden sie den i3 – ganz nach Apples Namensgebung – iRevolution nennen, denn er steht zwar zur Zeit im Rampenlicht, aber schon bald auf der Strasse, da der BMW i3 ein Serienfahrzeug ist. Bereits seit längerer Zeit geisterte die Studie i3 Concept durch die Messen und das Internet. Komplett aus Carbon gefertigt und mit reinem Elektroantrieb macht er auf sich aufmerksam. Willkommen bei der Submarke BMW i: Born Electric.

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