Der Seat Ibiza ist mir bestens vertraut, mein bester Kollege fährt nämlich einen. Nach dem Test vom doppelt gelifteten Ibiza FR ist mir jedoch klar geworden, dass der frühere Ibiza knackiger daherkam. Der Neue macht dafür mehr auf Lifestyle. Nun gut, jetzt ist der Cupra an der Reihe und die Frage ist dringender denn je: Kann der Ibiza Cupra die hohen Erwartungen an ein astreines Handling erfüllen? Oder sind auch ihm Farbspielereien wichtiger? Ausserdem: Der Leon Cupra hat mich mehrmals vom Fahrverhalten überzeugt. Trotzdem ist der Funke nicht übergesprungen. Wie wird das beim Ibiza Cupra sein?
hot hatch
Löwe im Schafspelz: Peugeot 308 GTi
Der Peugeot 308 GTi ist optisch das genaue Gegenstück zum Honda Civic Type R – und doch haben die beiden so viel gemeinsam. Beide wollen sie Alternativen sein unter den Hot Hatches. Doch während der Civic keinen Hehl daraus macht, zu zeigen, was er kann und auf dem Parkplatz wie ein Prolet erscheint, gibt sich der 308 GTi extrem dezent. In Rot ist er sogar am dezentesten, da in allen anderen Farben wenigstens die Spoilerlippe rot eingefärbt ist und somit im Rückspiegel verrät, was da angerauscht kommt. So dachte ich halt, dass der 308 GTi ein etwas schnellerer, aber im Grunde dennoch normaler 308 ist. Ist er nicht. Der scharfe 308 ist ein brüllender Löwe, der unter dem braven Blechkleid schlummert.
Peugeot 208 GTi 30th: Löwenbaby mit Biss
Ich vergleiche normalerweise gerne mit bereits Erlebtem, ganz einfach, um urteilen zu können, inwiefern sich etwas verändert hat. Mit dem Peugeot 208 GTi 30th ist das nicht möglich, da ich zum ersten Mal überhaupt einen Peugeot 208 fahre. Ob es schlau ist, direkt zum stärksten Modell zum Springen? Why not? Genügend Referenzen von anderen Marken kenne ich mittlerweile. Während andere Hot Hatches möglichst viel Bosheit aus ihrer bescheidenen Karosserielänge holen möchten, wirkt der 208 GTi 30th mit seiner Zweifarbigkeit und dem speziellen Blinklicht eher verspielt. Doch wer denkt, der kleine Löwe sei nur zum Spielen da, irrt gewaltig.