Back to the Roots: Toyota Corolla

2019 Toyota Corolla

Es gibt Legenden in der Autowelt, die durch Höchstleistungen im Motorsport berühmt wurden. Andere, weil berühmte Personen die Autos fuhren. Und dann gibt es den Toyota Corolla, der das weltweit meistverkaufte Auto ist. Über 46 Million Autos hat Toyota seit 1966 gebaut! In Europa lief der Bestseller die letzten beiden Generationen unter dem Namen Auris und nein, niemand muss verstehen, warum a) ein so bedeutender Name geändert wird und warum man b) erst nach 12 Jahren merkt, dass der ursprüngliche Name doch besser zu vermarkten ist. Was im Endeffekt jedoch zählt, ist, dass der neue Corolla um Welten besser ist als noch sein Vorgänger Auris!

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Renault Mégane R.S. Trophy: Das heimliche Sonderangebot

2019 Renault Megane R.S. Trophy

Dass der Renault Megane R.S. ein sehr fröhliches Gefährt ist, welches die Gabe besitzt, die Laune seines Fahrers massiv zu steigern, das konnte ich bereits letztes Jahr erfahren. Renault Sport hat bewiesen, dass sie es ernst meinen und nicht in erster Linie einen sportlichen Allrounder, sondern einen echten Sportler im Kompaktformat bauen. Jetzt setzen sie einen obendrauf und bieten eine Trophy-Version an, die natürlich alles etwas besser können soll. Die logischerweise daraus resultierende Frage, ob es denn Trophy denn braucht und ob er es wert ist, kann ich nur mit einem sehr deutlichen ja beantworten!

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Citroën C5 Aircross: Einer wie keiner

2018 Citroën C5 Aircross

Citroën besinnt sich auf alte Tugenden zurück und bringt ein Auto auf die Strasse, das sich von der restlichen Konkurrenz abhebt. Glücklicherweise tun die Franzosen das nicht mit einem extrem schrulligen Design, sondern mit der richtigen Technik und Auslegung. Während sehr viele SUVs mit einer unnötigen Härte mehr oder weniger erfolgreich Sportlichkeit suggerieren oder sich sogar selbstbewusst als Sport-SUVs positionieren, geht Citroën den gegenteiligen Weg. Der C5 Aircross zelebriert wie kein anderer den Fahrkomfort, das Marketing wagt gar den Vergleich mit dem fliegenden Teppich. Ausserdem kombiniere der Franzose die Vorteile von Van und SUV. Ist das der Weg zum Erfolg?

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Suzuki Swift Sport: Weniger ist mehr

2018 Suzuki Swift Sport

Erst kürzlich hat eine Auswertung ergeben, dass die Schweizer Neuwagenzulassungen im Schnitt 132 kW stark sind. Da kann der Suzuki Swift Sport mit seinen auf den ersten Blick mageren 103 kW nicht mithalten. Überhaupt scheint der Namenszusatz Sport ziemlich lächerlich zu wirken, denn selbst im Kleinwagensegment verfügen die Hot Hatches über die Anderthalbfache Leistung des knallgelben Japaners. Ein schlechter Witz also? Nein, ganz und gar nicht! Der Swift Sport erdet einen nicht nur, sondern zeigt höchst beeindruckend, dass man auch für wenig Geld und vergleichsweise wenig Leistung einen Heidenspass hinter dem Steuer haben kann!

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Peugeot 508: Revolution mit Chic

2018 Peugeot 508

Oh la la, was haben denn die Franzosen da auf die Räder gestellt? Den 508 einfach als Limousine abzustempeln, würde dem Anspruch des durchgestylten Franzosen nicht gerecht werden. Um sich im hart umkämpften und rückläufigen Feld der Limousinen neu zu positionieren, nutzt Peugeot sämtliche Design-Kniffs. Darüber hinaus bringt die Neuauflage eine sensationelle Massage und tollen Fahrkomfort mit. Doch bei aller Kühnheit: Den einen oder anderen Schönheitsfehler sollten die Franzosen noch ausbessern, da helfen auch Katzenpfoten nicht weiter.

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Mittelweg: Kia Ceed

2018 Kia Ceed

Wollt ihr wissen, was das wirklich bahnbrechende am komplett neuen Kia Ceed ist? Es ist sein Name. Nannte er sich früher Cee’d, so fällt das Apostroph mit der Einführung der neuen Generation weg. Das ist gar nicht so bahnbrechend? Zugegeben, das stimmt. Aber es erregt dennoch mehr Aufmerksamkeit als das Auto an sich. Der Ceed überzeugt durch Ausgewogenheit und guten Eigenschaften, die ihn nirgendwo anecken lassen. Abgerundet wird das Paket durch einen fairen Preis, doch Besonderheiten oder Wow-Effekte darf man nicht erwarten.

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DS 7 Crossback: One Way to Paris

2018 DS 7 Crossback

Dass der Eiffelturm das Wahrzeichen von Paris ist, daran gibt es wohl nichts zu rütteln. Natürlich verfügt die Stadt der Liebe und des furchtbaren Strassenverkehrs noch über viele weitere Sehenswürdigkeiten. Seit kurzem verfügt die Metropole sogar über eine Automarke, welche die Werte in die weite Welt hinaus trägt: DS Automobiles. Leider ist die Nobelmarke von Citroën hierzulande immer noch wenig bekannt, sodass man als SUV-Interessent kaum darauf kommt, den DS 7 näher zu betrachten. Dabei entgeht einem einiges, denn kaum ein anderes Auto besinnt sich so sehr auf seine Wurzeln und hebt sich dabei so stark von der Konkurrenz ab!

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Ford Fiesta ST: Eier aus Stahl

2018 Ford Fiesta ST

Schon putzig, der Ford Fiesta ST. 4,07 Meter kurz, zwar sportlich gekleidet, aber alles in allem ziemlich dezent. Unter der Haube werkelt ein Dreizylinder, aber auf der Motorabdeckung sowie unter dem digitalen Tacho trägt der Fiesta stolz den Ford Performance Schriftzug. Wie süss, ein Kleiner, der gerne ein Grosser wäre! Naja, Träumen darf man ja. Doch der Fiesta ST träumt nicht, er lehrt der Konkurrenz das Fürchten! Was der kleine Kraftprotz auf der Strasse abliefert, ist kaum zu fassen. Er wirkt so zahm von aussen, dabei steckt ein echtes Raubtier hinter der zierlichen Fassade!

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Seat Leon Cupra R: Manieren sind für Weicheier

2017 Seat Leon Cupra R

Nichts ist so gross wie die Diskrepanz zwischen Papier und Strasse. Zur Krönung der Leon-Baureihe stellen die Spanier eine auf 799 Einheiten limitierte R-Version ihres Heisssporns auf die Räder. Der ist nichts Geringeres als das stärkste Seat Serienmodell aller Zeiten – doch der Output auf dem Papier liest sich dürftig. Wahnwitzige 7 kW leistet der böse R mehr als seine braven Brüder. Wer ein so fein kalibriertes Popometer hat, dass er dieses Leistungsplus spürt, soll sich bitte bei mir als Co-Tester melden. Die Leistung ist also zweitrangig. Trotzdem fährt der Cupra R zielgenau dorthin, wo sich profane Cupras nur selten verirren: Nämlich mitten ins Herz eines echten Petrolheads.

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Das Ende der Geschichte: VW Beetle

2017 VW Beetle Cabrio

Insgesamt 320’637 Käfer hat die Amag gemäss eigenen Abgaben innert 35 Jahren verkauft – der Erste im Jahr 1948, der Letzte anno 1983. Macht 9161 Einheiten pro Jahr. Von solchen Verkaufzsahlen konnte der neue Beetle seit Anbeginn seiner Zeit nur träumen. 2017 wurden 300 Beetle neu zugelassen, was dem Niveau vom Audi TT entspricht – mit dem Unterschied, dass der Beetle eigentlich ein Auto für die Masse sein sollte, während der TT ein Nischenprodukt ist. Obwohl der moderne Käfer tolles Fahrverhalten mit trendigen Optikpaketen vereint, ist etwas gewaltig schief gelaufen. Stand er im Schatten der Konkurrenz aus dem eigenen Haus? Entfernte er sich zu sehr von seinen Käfer-Wurzeln? War er zu teuer? Wurde er falsch vermarktet? Von allem etwas? Fragen, die wohl nie abschliessend beantwortet werden. Zeit, mit dem Beetle Cabrio auf Abschiedstournee zu gehen.

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Pubertär: Mini Cooper SD

2018 Mini Cooper SD

Wer Kinder im Teenager-Alter hat, kennt es vielleicht. Die eigene Zimmertür ist übersät mit mehr oder minder freundlichen Aufklebern. So wird beispielsweise klar gemacht, dass Erwachsene nicht erwünscht sind. Oder es ist ersichtlich, welche angesagte Marke das Herz des Heranwachsenden erobert hat. Auch der geliftete Cooper zeigt voller Stolz, wofür sein Herz schlägt: Nämlich seine Heimat! Nicht weniger als acht Union Jacks finden sich im Interieur, zudem ziert das britische Nationalsymbol auch die Felgen und sogar die LED-Rücklichter verweisen auf die grosse Insel. Wie richtige Teenager macht der Cooper SD vieles toll, kann einem aber mächtig auf den Sack gehen und vor allem: Er kostet eine Menge Geld.

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Kuckucksauto: Opel Ampera-e

2017 Opel Ampera-e

Wollte Opel den Ampera-e etwa nicht? Natürlich schon, schliesslich wurde der kompakte Stromer mit einer NEFZ-Reichweite von 520 Kilometern letztes Jahr als Reichweiten-Champion angepriesen – was er in seinem Segment immer noch ist. Will Opel den Ampera-e jetzt als PSA-Mitglied nicht mehr? Natürlich schon, schliesslich ist er immer noch der einzige reine Stromer im Portfolio und hilft so, den Flottenverbrauch zu senken. Trotzdem ist der Ampera in meinen Augen kein richtiger Opel, sondern ein amerikanischer Chevrolet Bolt, der das Opel-Logo trägt. Zwar wird er zu Recht hierzulande vermarktet und er hat durchaus seine Reize, aber der Feinschliff seitens Opel fehlt gleich an verschiedenen Stellen.

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Knallkörper: Hyundai i30 N

2017 Hyundai i30 N

Was für ein Senkrechtstart! Aus sportlicher Sicht hat sich der Hyundai i30 aus dem Nichts vom Nobody zum Helden hinauf katapultiert. Dank dem scharfen Zusatz N, der sowohl für die Nürburgring Nordschleife als auch das Entwicklungszentrum Namyang steht, haben die Koreaner ab sofort einen heissen Kompaktsportler am Start! Der bietet nicht nur immensen Fahrspass, sondern schenkt einem auch ein wohlig warmes Gefühl ums Herz. Dass er mit einem kleinen Gewichtsproblem zu kämpfen hat, macht ihn nicht weniger attraktiv.

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Honda Civic Type R: Das Alphatier

2017 Honda Civic Type R

Um sich in den Honda Civic Type R zu verlieben, bedarf es keiner riesigen Tour oder gar einer Rennstrecke. Die erste Berührung mit dem kleinen Alu-Schaltknauf reicht aus und man weiss, wozu dieses Auto gebaut ist – und zu welchen Schandtaten es bereit ist. Mit diesem reinrassigen Kompaktsportler ist den Japanern ein Auto gelungen, dass man nach jeder Kurve und jedem Gangwechsel noch mehr liebt. Zu aller Überraschung ist der Type R, der von aussen einen Bad Boy par Excellence abgibt, sehr alltagstauglich und bei Bedarf äusserst lammfromm unterwegs!

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Skoda Octavia RS 245: Sportler mit Mass

2017 Skoda Octavia RS

Keine Frage, der Skoda Octavia RS ist im Schweizer Strassenbild weit verbreitet und einen Fabia RS gab es auch mal. Dennoch verbindet man die Tschechen nicht unbedingt mit Sportlichkeit. Pragmatismus und ein smartes Package, das sind schon eher gängige Skoda-Werte. Kein Wunder also, dachte ich mir nichts besonderes im Vorfeld des Tests. Halt ein Octavia mit etwas mehr Pfupf… Böser Fehler! Der Octavia RS 245 entpuppte sich im Test als eine wahre Fahrmaschine! Zwar bleibt die Vernunft stets an Bord, aber das hat auch Vorteile.

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Kia Stonic: Die graue Maus, die gar nicht so grau ist

2017 Kia Stonic

Was hat man sich bei Kia nur dabei gedacht? Da wird ein lässiger, jugendlicher Crossover in pfiffigen Farben lanciert und wie bekomme ich mein Testauto? In tristem Grau. Der Innenraum ist keinen Deut besser: Schwarz in Grau, es kommt mir fast das Gähnen. Etwas mehr Mut zur Farbe bitte! Glücklicherweise hat sich der Stonic im Test als deutlich fröhlicher erwiesen, als man es aufgrund seiner Farbgebung vermuten könnte.

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Nissan Qashqai: Alte Liebe rostet nicht

2017 Nissan Qashqai

Also gut, ich gebe es zu, ich bin ein Nissan-Fan. Als mich Koray anfragte, ob ich zwei Nissan testen möchte, benötigte ich keine lange Bedenkzeit. Trotz meiner grossen Sympathie für die Marke, wollte ich den Autos möglichst neutral gegenübertreten. Wie ihr vielleicht gelesen habt, fuhr ich als erstes den X-Trail. Dieser konnte mich leider nicht vollends überzeugen, da halfen auch die ganzen Vorschusslorbeeren nichts. Doch bevor ich mich emotional von der Marke entkoppelte, gab ich dem Qashqai eine Chance. Keine einfache Gelegenheit!

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Kia Optima PHEV: Teures Gewissen

2017 Kia Optima SW PHEV

Auch Kia startet mit der Elektrifizierung seiner Modellpalette. Während lange Zeit der elektrische Soul der einzige Stromer-Vertreter im Portfolio war, sind seit Herbst dieses Jahres der Niro und der hier getestete Optima als Plug-in-Hybrid erhältlich. Der Niro verfügt über denselben Antrieb wie der getestete Hyundai Ioniq PHEV, während der grosse Optima für angenehmes Vorwärtskommen über mehr Leistung verfügt. Leider kämpft der technisch einwandfreie und komfortable Sportswagon wie so viele Plug-in-Hybride mit seinem Preisschild.

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Hyundai Ioniq PHEV: Das Grüne vom Himmel

2017 Hyundai Ioniq PHEV

Den Hyundai Ioniq gibt es gleich als Trio: Ein konventioneller Hybrid, der hier getestete Plug-in-Hybrid sowie eine rein elektrische Variante stehen zur Wahl. Meine Testwahl fiel auf den PHEV, da der normale Hybrid denselben Antrieb wie der Kia Niro nutzt und der Stromer mit knappen 280 Kilometern NEFZ-Reichweite trotz neuem Baujahr im Vergleich zur Konkurrenz bereits wie von gestern wirkt. Bietet der Plug-in-Hybrid also das Beste aus zwei Welten? Jein – denn einerseits mag der Teilzeitstromer tiefe Temperaturen nicht, andererseits wird die teure Technik teilweise anderswo eingespart. Schade, denn der Antrieb ist ausgereift und konsequent.

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Hyundai i30: Am Ziel angekommen

2017 Hyundai i30

Schon seit Jahren wird der Hyundai i30 als die günstigere und kaum schlechtere Alternative zum Klassenprimus VW Golf gehandelt. Mit der dritten Generation ist Hyundai wohl definitiv dort angekommen, wo sie sein wollen. Preislich attraktiv ist der Kompakte nach wie vor, doch mittlerweile hat er so viel auf dem Kasten, dass der Konkurrenz angst und bange werden sollte. Nur mit der Lupe finde ich das Haar in der Suppe und das Problem der Unscheinbarkeit löst Hyundai neuerdings mit dem i30N.

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