Hybrid-Fahrzeuge haben ein langweiliges, biederes Image. Dem will Honda mit dem sportlichen, aber dennoch sparsamen CR-Z (Compact Renaissance Zero) Hybrid entgegenwirken. Sportlich und zugleich sparsam, dies ist ein Spagat, den viele Hersteller wagen, aber daran scheitern, denn diese Kombination ist eigentlich widersprüchlich. Doch Honda hat mit dem CR-Z, der optisch eindeutig dem legendären CRX aus den 80er und 90er nacheifert und technisch auf dem Insight Hybrid basiert, ein sehr interessantes Konzept auf die Räder gestellt: Sparsam bei grün, sportlich bei rot.
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Der Alfa Romeo 4C kommt auf die Strasse
Concept Cars: Alles nur Show and Shine? Manchmal ja, nicht aber im Falle des Alfa Romeo 4C Concept! Im Jahr 2011 präsentierte Alfa Romeo eine sehr emotionale wie hinreissende Sportwagenstudie namens 4C (ital. quattro tschii), die das Erbe des legendären Alfa Romeo 8C Competizione antreten soll – aber zu einem bezahlbaren Preis. Schliesslich ist genau dieser Typ Auto das, was Alfa Romeo derzeit fehlt, etwas, dass das sportliche Image der Marke wieder aufleben lässt. Im Netz kursieren Bilder eines Erlkönigs mit fast identischer Silhouette, was die Hoffnung auf eine Serienproduktion weiter schürt.
Toyota GT86: Vorsicht, Suchtgefahr!
Als der GT86 noch nicht erhältlich war, wurde er bereits auf meinem Blog vorgestellt. Damals bemängelte ich, dass Toyotas Flotte seit der Einstellung von MR2, Supra und Celica eher grün als aufregend ist. Das hat sich in diesem Sommer aber geändert, denn der GT86 ist mehr Sportwagen als so manch stärker motorisiertes Vehikel. Der Name ist übrigens eine Referenz an den Toyota Corolla der 80er Jahre, welcher intern AE86 hiess. Entwickelt wurde der GT86 in Zusammenarbeit mit Subaru, dessen Schwestermodell BRZ heisst. Dieses Teamwork kann nur eines bedeuten: unter der Haube schlummert ein Boxertriebwerk. Zeit, das Biest aufzuwecken.
SLS AMG Electric Drive: Half Million Dollar Baby
Es wird der teuerste und umweltfreundlichste Mercedes in der Modellpalette: Der SLS AMG Electric Drive, schnellstes Serien-Elektroauto. Wobei umweltfreundlich mit Vorsicht zu geniessen ist, denn die paar Einheiten, welche in Verkehr gesetzt werden, verbessern unser Weltklima nicht. Der Preis von ungefähr einer halben Million Franken (genau: 416.500 €) sorgt schon dafür, dass nicht allzu viele von diesem lautlosen Flitzer in Verkehr gesetzt werden. Aber der Wagen zeigt, was technisch machbar ist. Und er ist die Antwort auf Audis R8 e-tron, dass es noch brachialer geht.
Kurvenfeger Mini Roadster S
Gemütlich cruisen ist in einem Auto, das auf den Namen Mini Roadster hört, nicht möglich, schon gar nicht, wenn am Schluss noch ein “S” folgt. Denn dieses unschuldige “S” wie Sex schaltet den letzen Funken Vernunft im oberen Stockwerk aus, während sich das Hormon Adrenalin bis in die letzte Zelle ausbreitet. Klein, leicht, wendig und kräftig präsentiert sich der Roadster S, jederzeit bereit, das Feuer zu entfachen, ganz nach dem Motto “You drive me crazy”.
Kamoo Smile: Schweizer Elektroroadster
Kann Autofahren mit 50 km/h durch ein Dorf Spass machen? Nein? Bis vor kurzem war ich ebenfalls dieser Ansicht, doch ein besonders radikaler Elektrosportwagen, der es in Sachen Fahrvergnügen ohne weiteres mit dem Tesla Roadster aufnehmen kann, hat mich eines besseren belehrt. Und das Überraschende ist, dass er in der Schweiz entwickelt und konstruiert wurde. Vorhang auf für den Kamoo Smile Roadster!
Bugatti Veyron 16.4 Vitesse: Synonym für Wahnsinn
Der Begriff “übermotorisiert” bekommt angesichts des Bugatti Veyrons 16.4 Vitesse eine völlig neue Bedeutung. Denn das Zahlenkürzel 16.4 in der Modellbezeichnung steht für nichts geringeres als 16 Zylinder und vier Turbolader. Ein Monstrum von einem Motor sitzt im Heck des Veyrons: Acht Liter Hubraum, 1500 Nm Drehmoment, 1200 PS Leistung und 490 Kilo schwer, das sind die Eckdaten. Aber Moment, mit diesen Zahlen spielt auch der bekannte Bugatti Veyron 16.4 Super Sport. Was macht den Bugatti Veyron 16.4 Vitesse also noch extremer als den Super Sport mit identischem Motor? Ganz einfach: Das Dach fehlt.
Tesla Roadster: Superlative der Elektromobilität
Der Tesla Roadster definiert den Begriff “Autofahren” neu. Er bietet ein neues, noch nie da gewesenes Fahrerlebnis. Er ist ein Auto, welches sportliches Fahren mit null Emissionen vereinen soll. Was wie ein Widerspruch in sich selbst klingt, wird sich ändern, sobald man den Tesla Roadster bewegen durfte. Dieser Wagen ist der Beweis, dass Sportwagen nicht auf fossile Brennstoffe angewiesen sind.
SRT Viper: Bissiger denn je
Es gibt Autos, welche sich in den Köpfen der Menschen verewigen. 1992 (im Übrigen auch mein Jahrgang ;-)) erblickt eine Schlange namens Dodge Viper das Licht der Welt. Wer erinnert sich nicht an die Viper, welche mit ihren Trinkmanieren wohl jeden Alkoholiker in den Schatten stellte und mit ihrer ungeheuren Kraft viele andere Sportwagen mit ihren Abgasen einnebelte. Obszöne 8.4 Liter Hubraum besass der V10 Motor der Viper, dessen Ventile wohl eher Schleusen waren. Sie war der amerikanische Supersportwagen schlechthin. Doch vor zwei Jahren (nach der Finanzkrise, welche Chrysler arg mitgenommen hat) wurde sie ausgerottet – technisch nicht mehr auf dem Stand der Zeit und zu hoher Spritverbrauch waren die Gründe. Kann es das gewesen sein?
Ästhetischer Athlet: Der neue Mercedes-Benz SL
SL – Sportlich leicht, zwei magische Buchstaben, welche nunmehr seit 60 Jahren Autos prägen, von denen man sich in Acht nehmen sollte. Spätestens dann, wenn noch das Kürzel AMG dranhängt, sollte man Respekt vom schwäbischen Kultroadster haben.
Jetzt wurde die bereits seit zehn Jahren bestehende Generation in die verdiente Rente geschickt, während der neuste Spross ab sofort durch die Kurven jagt. Der neueste SL, der hierzulande für mindestens 124’800 CHF den Besitzer wechselt, glänzt durch viel Luxus und Assistenzsysteme.
Der mit dem Hengst tanzt
Es ist ein Auto, welches – rational betrachtet – überflüssiger ist als man es sich überhaupt vorstellen kann. Ein etwa 15 mal günstigerer Smart bietet mehr Nutzen. Dennoch ist es eine Erscheinung, die Ehrfurcht verlangt, so als ob sich alle Passanten vor diesem Gefährt verneigen sollten, um ihm den nötigen Respekt zu zollen. Die Rede ist vom neuen Flaggschiff der Scuderia Ferrari, welches auf den Namen F12 Berlinetta hört. Ein anmutender Name, passend zur graziösen Erscheinung dieses Meisterwerks auf Rädern. Doch die Schönheit dieses Biests täuscht, denn es gibt kaum ein Auto, welches die rote Rakete nicht in Grund und Boden fahren würde.
Amerikanische Edel-Power: Der Cadillac CTS-V
Deutsche Power-Limousinen in der premium Klasse gibt’s aus dem Hause Audi, BMW und Mercedes. Ob S8, M5, oder E 63 AMG, sie alle haben folgende Eigenschaften gemeinsam: Sie sind schnell, luxuriös und jenseits der 150’000 CHF Grenze. Willkommen in der sportlichen Oberklasse. Hat der Cadillac CTS-V aus Übersee da überhaupt ein Wörtchen mitzureden?
Heisse Schlitten und geile Schnitten
Es ist eine Kombination, wie sie traumhafter kaum sein könnte. Auf der Motorhaube eines rassigen Sportwagens räkelt sich ein sexy Mädel und ist im besten Falle gerade daran, mit ihren Traummassen den Wagen einzuseifen. Mit diesem Anblick sind scheinbar die Herzen der Männer wunschlos glücklich.
Doch wie ist diese Kombination eigentlich entstanden? Warum gibt es heute keine Auto- oder Tuningmesse ohne sexy Hostessen?
Toyota GT-86: Der Celica Erbfolger
Viele Leute fahren einen Golf. Doch vielen Leuten ist der Golf auch zu bieder. Für Kunden mit höheren Ansprüchen (und grösserem Budget) gibt es darum den bissigeren Golf R.
Viele Leute sind zufrieden mit Toyota, bauen sie doch zuverlässige Autos zu einem fairen Preis. Noch dazu gilt Toyota als innovativ und umweltfreundlich, ist der Prius doch der Inbegriff des Hybridautos. Doch wenn ein Kunde mit höheren Ansprüchen bei Toyota glaubt, fündig zu werden, so wird er bitter enttäuscht. Toyota führt zur Zeit keinen Sportwagen im Sortiment, weshalb man beinahe gezwungen wird, zur Konkurrenz auszuweichen. Dabei hatte Toyota vor gar nicht allzu langer Zeit den Supra, den MR-2 und, nicht zu vergessen, die Celica. Doch im Jahr 2002 wurde der Supra beerdigt und 2005 ging es der Celica und dem MR-2 ebenfalls an den Kragen. Seither ist Toyotas Flotte eher grün als aufregend. Doch mit dem im Sommer 2012 kommenden Toyota GT-86 wird sich das ändern.
Porsche 911 – Die Legende lebt weiter
Es gibt ihn seit 48 Jahren. Und seit 48 Jahren spaltet er die Meinungen. Während ihm die einen staunend hinterherschauen, wenden sich andere von ihm ab. Doch er ist die Ikone des Sportwagens schlechthin. Seit dem 3. Dezember 2011 macht die siebte Generation von ihm die Strassen unsicher, doch sein Vorbild ist nach wie vor sein Urgrossvater aus dem Jahre 1963.