Cadillac ist in Europa ein spezieller Fall. Speziell deshalb, weil der Name allen ein Begriff ist. Aufgrund der Filmindustrie sowie des unsterblichen Rufs des luxuriösen Strassenkreuzers von anno dazumal ist die Marke eigentlich bekannt. Aber wenn es ans Eingemachte geht, haben sie hierzulande entweder alle nicht auf dem Schirm oder irgendwelche bösen Vorurteile haften am Namen. Anyway, obwohl Cadillac sowohl in der Schweiz als auch in ganz Europa nie über den Status als Exot herausgekommen ist, plant GM nun im Zeichen der Elektromobilität einen Neuanfang. Cadillac wird in Europa ausschliesslich Elektrofahrzeuge anbieten, während im Heimatmarkt Verbrenner nach wie vor angeboten werden. Den Start markiert hierzulande der Lyriq, ein auffällig designtes SUV-Coupé. Welche Werte vermittelt Cadillac als Elektroauto? Und hat der Ami das Zeug, um sich gegen die riesige Konkurrenz zu behaupten?
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Cadillac CT6: Die neue Ära
Gewisse Marken haben in der Schweiz keinen einfachen Stand. Wahrscheinlich werden an einem Tag so viele Skodas neu zugelassen, wie Infinitis, Lexus und Cadillacs zusammen in einem Jahr. Während es den Japanern meiner Meinung nach immer noch an Image und Bekanntheitsgrad fehlt, dürften genau diese Werte bei Cadillac kein Problem sein! Oder vielleicht doch? Bestimmt hat jeder ein Bild zur Marke Cadillac im Kopf, nur ist dieses wahrscheinlich veraltet und/oder völlig verkehrt. Der Cadillac CT6 ist zwar durch und durch ein Ami mit sämtlichen amerikanischen Vorzügen – allerdings ohne die vielfach nachgesagten negativen Eigenschaften. Zeit, ein neues Markenbild zu schaffen!
Amerikanische Edel-Power: Der Cadillac CTS-V
Deutsche Power-Limousinen in der premium Klasse gibt’s aus dem Hause Audi, BMW und Mercedes. Ob S8, M5, oder E 63 AMG, sie alle haben folgende Eigenschaften gemeinsam: Sie sind schnell, luxuriös und jenseits der 150’000 CHF Grenze. Willkommen in der sportlichen Oberklasse. Hat der Cadillac CTS-V aus Übersee da überhaupt ein Wörtchen mitzureden?