Dem Audi SQ6 Sportback e-tron steht eine schwere Aufgabe bevor – er soll ein sportlicher Allrounder sein. Und zwar nicht überall akzeptabel gut, sondern richtig gut, schliesslich steht auch ein sportliches Preisschild am Auto. Ein kleiner Spoiler vorneweg: Das SUV-Coupé macht seine Sache richtig gut und liefert genau das Feeling, dass sein Design verspricht. Besonders lobenswert ist das Fahrgefühl, während das Thema Qualität vom Hersteller leider wiedermal ziemlich weit ausgelegt wird.
allrad
Zeekr 7X: Tech-Gleiter zum Kampfpreis
Der Zeekr 7X liefert die geballte Tech-Kompetenz, die Zeekr derzeit zu liefern hat. Doch nicht nur das, auch die klassischen Auto-Tugenden beherrscht das Auto fast schon beängstigend gut. Obendrauf kommt noch ein Preis, der absolut betrachtet zwar kein Schnäppchen, aber verglichen mit Wettbewerbern dennoch eine echte Kampfansage ist. Trotzdem ist der Zeekr 7X aber kein Wunder, denn hin und wieder steht sich das Auto mit seiner Technologie leicht selbst im Weg.
Zeekr X: Der will hoch hinaus
Mit dem kleinen SUV X versucht sich der chinesische Nobelhersteller Zeekr in der Kompaktklasse. Die Idee ist simpel: Viel Power und luxuriöses Feeling zu einem attraktiven Preis. Wenn man das Paket genau betrachtet, besetzen die Chinesen eine interessante Nische. Im Test zeigt sich das SUV von seiner Schokoladenseite. Abgesehen von ein paar ärgerlichen Details hat das Auto massives Potenzial.
Zeekr 001: Showeinlage mit Ausrufezeichen
Mit Zeekr prescht ein weiterer Player aus China auf den Schweizer Markt, und zwar mit hohen Ambitionen: Die Marke sieht sich im Premium-Segment positioniert, entsprechend nimmt Zeekr mit dem 001 unter anderem auch die deutsche Elite ins Visier. Hinter Zeekr steht ein grosser Player, trotzdem ist das Auto erfreulich eigenständig. Während der Zeekr 001 mich qualitativ zu Begeisterungsstürmen verleitet, so gibt es beim Antrieb leider einiges zu bemängeln. Trotzdem müssen sich gewisse Hersteller angesichts des neuen Wettbewerbers verdammt warm anziehen!
Tesla Model Y Performance: Superschnell, supercool
In gewissen Kreisen ist Tesla-Bashing derzeit in und die abwärts zeigenden Verkaufszahlen in Europa befeuern dies. Doch das hat politische Gründe und auf meinem Blog geht es nicht darum, was Elon Musk treibt, sondern darum, wie die Autos performen. Das neue Tesla Model Y Performance unterstreicht einmal mehr, warum Tesla bei Elektroautos nach wie vor führend ist. Mittlerweile gibt es für das E-SUV der Amerikaner Konkurrenten wie Sand am Meer, aber das Model Y Performance fährt beinahe alles in Grund und Boden – und das nicht nur aufgrund der sensationellen Fahrleistungen. Technisch ist Tesla top und die Qualitätsmängel von früher sind mittlerweile ebenfalls behoben. Und für alle Fahrenthusiasten: In kaum einem E-SUV ist echte Fahrfreude möglich – das Model Y Performance hat mich diesbezüglich echt überrascht!
BYD Seal: Made in China ist cool
Der BYD Seal hat genau zwei Probleme. Erstens: Das Auto verfügt über kein bis ein schlechtes Image. China? Sollte man nicht unterstützen. China? Die können keine guten Autos bauen. China? Keine angemessene Qualität, «Temu-Kiste» war eines der weniger netten Vorurteile, die ich angesichts des Testwagens gehört habe. Wobei: Wenn man sich so anschaut, wie viel Umsatz Temu in der Schweiz generiert, dann sollten sich die genannten Vorurteile in Nullkommanichts in Luft auflösen, zumal BYD im Gegensatz zu Temu definitiv seriöser auftritt. Zweitens: BYD? Nie gehört. Was ist das? Sprich: Es gibt da draussen sehr viele Leute, welche die Marke nicht kennen und mindestens genauso viele, die haltlose Vorurteile gegenüber der Marke haben. Aber meiner Meinung nach sind das Argumente, die sich mit der Zeit von alleine erledigen, denn das Auto spricht für sich. Der BYD Seal ist angesichts seines Preises eines der besten Autos in seinem Segment.
Ford Capri: Woran liegt’s?
Mal abgesehen vom Testwagen habe ich den Ford Capri auf öffentlichen Strassen so oft gesehen wie den Ford GT: Kein einziges Mal. Während das beim GT zwar jammerschade, aber auch verständlich ist, sollte dies beim Capri nicht sein, denn der ist als Volumenmodell konzipiert. Am Namen kann es wohl nicht liegen, denn obwohl Ford es nicht lassen kann, eingefleischte Petrolheads mit der Namensgebung ihrer Modelle zu verärgern, so ist dies wohl kein Hinderungsgrund für passable Verkaufszahlen, wie der Mustang Mach-E beweist. Man spricht wohl einfach eine Zielgruppe an, der es völlig egal ist, dass das Auto niemals so heissen dürfte. Im Test des Ford Capri, der technisch gesehen das Schwestermodell vom VW ID.5 ist, gehe ich auf Ursachenforschung, warum Ford das Modell nicht loswird. Eines vorneweg: Einen triftigen Grund habe ich nicht gefunden.
Der schweizerischste Japaner ist zurück: Bühne frei für den Subaru WRX!
All.Cars, Importeur vom heissen Nissan Z, haut den nächsten Hammer raus, denn die Petrolheads importieren den Subaru WRX, der ab sofort in der Schweiz bestellbar ist. Kurze Rückblende: Die WRX-Modelle, früher noch unter dem Namen Impreza, erfreuten sich in der Schweiz stets grosser Beliebtheit, insbesondere die schärfsten STi-Modelle. Der schnelle Subaru bekam den etwas abschätzigen Titel Bauernporsche, wobei jedoch der Porsche-Teil bezüglich Handling durchaus ernst genommen werden darf. Seit rund sechs Jahren gibt es keinen sportlichen Subaru mehr in der Schweiz und in Europa – ein Umstand, der heute geändert wird. Obwohl es sich um ein neues Modell handelt, verspricht der Subaru WRX ungefilterten Oldschool-Fahrspass, also genau das, was bei normalen Autos je länger desto mehr verloren geht!
Maserati Grecale Folgore: Viel Sympathie nötig
Eine zentrale Frage begleitet mich beim Test des Maserati Grecale Folgore: Warum macht es Maserati mir so schwer? Wobei, nein, die Frage muss lauten: Wieso macht es Maserati SICH so schwer? Noch einmal für alle zum Mitschreiben: Maserati baut mittlerweile auch Elektroautos, diese tragen den Beinamen Folgore (italienisch für Blitz). Der Granturismo Folgore war gleichwohl Überraschung und Offenbarung: Performance, dass der Asphalt glüht, 800-Volt-Architektur, niedriger Verbrauch, Sitzposition nahe am Boden dank T-förmiger-Batterie. Und das aus dem Nichts! Von Maserati! Wow. Und hier steht der Grecale Folgore. SUV statt Granturismo, das heisst grosse Zielgruppe und potenziell grosser Absatz. Mit grösserer Batterie als beim Granturismo, dessen Kapazität eine der wenigen Schwachstellen ist. Doch im Gegensatz zum Granturismo vermag der Grecale Folgore keine Begeisterungsstürme auszulösen. Dabei wäre es doch so einfach…
Mercedes-AMG CLE 53 Cabrio: Milder Genuss
Leider muss man heutzutage für ein Cabrio fast ausnahmslos bei den teuren Herstellern vorstellig werden. Noch vor einigen Jahren waren Cabrios in verschiedenen Segmenten vertreten, heute sind es vornehmlich teurere Modelle. Eines davon ist das Mercedes CLE Cabrio, das als (vorläufig) stärkste AMG-Variante antritt. Das sportlich-luxuriöse Cabrio verwöhnt auf mehreren Ebenen und lässt kaum Wünsche offen. Lediglich Detailschwächen trüben das Gesamtbild. Und trotzdem: Ein bisschen Wehmut bleibt, wenn man sich diesem Auto widmet.
Audi A5 Avant: Neue Stärken, neue Schwächen
Meiner Ansicht nach ist es völlig gleichgültig, ob es sich um Mensch oder Auto handelt: Der erste Eindruck ist wichtig. Er prägt und formt teilweise ein Urteil, ganz egal, ob wir das möchten oder nicht. Beim neuen Audi A5 wird Irrsinn mit Geiz gepaart. Eigentlich sollte der A5 der Beginn einer neuen Ära markieren, wonach ungerade Zahl = Verbrenner bedeutet. Nur hat sich Audi aber bereits beim neuen A6 wieder rückbesinnt. Nun gibt es also einen A5, der eigentlich ein A4 sein sollte, sowie zwei A6. Und was aus dem ursprünglichen A5 wird, weiss vielleicht nicht einmal Audi selbst. Anyway, jedenfalls wird mir der Schlüssel zum neuen A5 Avant ausgehändigt und der ist eine Katastrophe. Billigstes Plastik, keinerlei liebevolles Detail – Hauptsache günstig. Und das, obwohl man Premium bis zum Gehtnichtmehr predigt und der Testwagen die 100k-Schallmauer nur knapp verfehlt. Nun dann, tauchen wir ein ins shaky gestartete Review eines Modells, das für Audi bedeutungsvoll ist.
Cupra Leon ST VZ: Der harte Kern
Cupra, das steht für Cupracing – eine Bezeichnung und Ehre, die früher nur den schärfsten Seat-Modellen zuteil wurde. Seit 2018 ist Cupra eigenständig und mittelfristig der Tod von Seat. Ursprünglich als zusätzliche Lifestylemarke etabliert, wird sich die margenstärkere Cupra-Marke innerhalb des VW-Konzerns durchsetzen. Einst Speerspitze, bald Eier legende Wollmilchsau. In der Zwischenzeit ist die Marke denn auch stark von der einstigen Bezeichnung abgedriftet. Cupracing war mal, mittlerweile ist Lifestyle, Design, Merchandising und Elektro angesagt. Sämtliche Verantwortlichen würden derzeit die beiden SUVs Tavascan und Terramar ins Rampenlicht schieben. Wie zuvor erwähnt: Viel Lifestyle, viel Design, viel Elektro, natürlich viel Marge – aber herzlich wenig Cupracing. Auch beim Leon ist die Modellpalette gross, nur die schnelle Variante VZ ist in meinen Augen ein echter Cupra. Der Kombi ist erfrischend oldschool in der heutigen Zeit – und ein Leon, der Geschichte schreibt; weil er der erste seiner Art ist, der quer geht. Was für ein Vergnügen!
Cadillac Lyriq: Viel Potenzial, doch das Aber ist gross
Cadillac ist in Europa ein spezieller Fall. Speziell deshalb, weil der Name allen ein Begriff ist. Aufgrund der Filmindustrie sowie des unsterblichen Rufs des luxuriösen Strassenkreuzers von anno dazumal ist die Marke eigentlich bekannt. Aber wenn es ans Eingemachte geht, haben sie hierzulande entweder alle nicht auf dem Schirm oder irgendwelche bösen Vorurteile haften am Namen. Anyway, obwohl Cadillac sowohl in der Schweiz als auch in ganz Europa nie über den Status als Exot herausgekommen ist, plant GM nun im Zeichen der Elektromobilität einen Neuanfang. Cadillac wird in Europa ausschliesslich Elektrofahrzeuge anbieten, während im Heimatmarkt Verbrenner nach wie vor angeboten werden. Den Start markiert hierzulande der Lyriq, ein auffällig designtes SUV-Coupé. Welche Werte vermittelt Cadillac als Elektroauto? Und hat der Ami das Zeug, um sich gegen die riesige Konkurrenz zu behaupten?
Dacia – krass, nicht billig!
Dacia, langweilig und günstig? Nun, das stimmt nicht ganz. Günstig auf jeden Fall, denn vergleichbar grosse SUVs wie Duster und Bigster zu einem ähnlichen Preis wie bei Dacia gibt es nicht. Dabei versucht der Hersteller, die Autos smart zu bauen, sprich, Kosten zu sparen, aber so, dass dennoch alles Wesentliche an Bord ist. Ferner ist man beim Mutterhaus Renault stolz auf die Offroad-Fähigkeiten ihrer SUVs. Denn günstig heisst überhaupt nicht, dass die Autos nicht leistungsfähig sind. Duster und Bigster können im Gelände mehr, als viele Besitzer sich wahrscheinlich zutrauen würden – und auch mehr als manch anderes SUV anderer Hersteller. Dank echtem 4×4-Antrieb und Differenzialsperre sind die “billigen” SUVs im Gelände sehr fähig, dank geringem Gewicht auch ohne Untersetzungsgetriebe. Aber ich lasse mal die Bilder für sich sprechen…
Lotus Emeya 900: Unberechenbarer Gentleman
Man könnte ein Buch darüber verfassen, wieso ein Auto wie der Emeya, ohne Insassen fast 2,6 Tonnen schwer, den Lotus-Badge trägt. Aber das ist ähnlich wie die ewige Grundsatzdiskussion, ob Elektro oder Verbrenner besser ist – beides hat hier schlicht keinen Platz, stattdessen werden die Autos von mir auf Herz und Nieren getestet. Eine kurze Einordnung erlaube ich mir dennoch. Lotus, eigentlich weltberühmt für puristische, kleine und messerscharfe Sportwagen, wurde 2017 vom chinesischen Konzern Geely übernommen mit der Strategie, luxuriöse Hochleistungs-Elektroautos zu bauen. Besagte Chinesen führen übrigens unter anderem auch Volvo und Polestar. Grund für die Übernahme war, dass die Briten einmal mehr arg in wirtschaftliche Schieflage geraten sind. Eine Zukunft wie bis anhin war schlicht nicht mehr tragbar und es ist nachträglich einfach, über die Situation zu motzen. Tatsache ist aber, dass jeder Petrolhead, der finanziell überdurchschnittlich gut aufgestellt ist, mitschuldig an der Misere ist. Hätte nur jeder Zehnte, der sich aufgrund der Alltagstauglichkeit für einen Porsche Cayman entschieden hat, stattdessen einen Lotus gekauft, wäre der Lauf der Zeit wahrscheinlich ein anderer gewesen. So, nun habe ich aber genug ausgeholt. Schliesslich geht es hier und heute um den Emeya, aber so viel kann ich schon verraten: Nicht nur in der Geschichte von Lotus gibt es Auf und Abs, sondern auch in diesem Review.
Audi RS 3: Abrissbirne trifft auf Skalpell
Es sah vor nicht allzu langer Zeit danach aus, dass Audi den Fünfzylinder definitiv begräbt. Und auch wenn die Frage danach nicht mit ob, sondern wann beginnen muss, so darf einer der begehrenswertesten und markantesten Verbrennermaschinen im frisch gelifteten Audi RS 3 exklusiv weiter wüten. Gerade heute, im Jahr 2025, ist es leider tatsächlich meiner Meinung nach so, dass die Vorgängergeneration oder das Vor-Facelift-Modell das bessere ist. Sei es aus Design-Gründen, aus Assistenzwahn oder aufgrund des Antriebsportfolios. Doch beim Audi RS 3 ist das nicht der Fall. Keineswegs. Das hier ist als Gesamtpaket das beste Auto, das von den Ingolstädtern jemals mit diesem Motor gebaut wurde. Leider treibt einem das Auto nicht nur vor Freude, sondern auch aufgrund des Preises die Tränen in die Augen. Und eine geballte Ladung Kritik muss sich das Auto trotz aller Dynamik gefallen lassen.
Maserati Granturismo Trofeo: Was wir wirklich wollen
Das kommt nicht häufig vor: Ein Auto im oberen Preissegment, das es baugleich sowohl als Benziner, wie auch als Elektro-Variante gibt. Maserati tut das, stellt sich breit auf und präsentiert sich mit den Folgore-Modellen (italienisch für Blitz) zukunftsweisend und mit den Benziner-Modellen traditionell. Im letzten Jahr trat der Granturismo Folgore zum Test an und bewies, dass Maserati durchaus sportliche EVs bauen kann. Nun tritt der Trofeo zum Test an und die sich am meisten aufdrängende Frage ist wohl: Folgore oder Trofeo? Die Fakten sprechen für den Folgore: Bessere Fahrleistungen, bessere Ökologie, niedrigerer Preis. Und trotzdem wäre meine Wahl klar: Trofeo. Wieso? Vielleicht, weil ich ein Ewiggestriger bin. Vielleicht, weil ich ein Petrolhead bin. Doch die Erklärung ist etwas vielschichtiger und erfordert eine differenziertere Herangehensweise.
Toyota GR Yaris: Der Kleinwagen, der zum Superstar wurde
Manchmal kommt es im Leben anders, als man denkt. So auch bei Toyota. Um bei der WRC-Rallye mit einem Yaris mitzumischen, musste ein Serienmodell her. Also baute Toyota unter der Federführung von keinem geringeren als Akio Toyoda persönlich, ehemaliger CEO von Toyota und begeisterter Motorsportler, den GR Yaris, einen Mini-Sportwagen, wie ihn die Welt noch nie gesehen hat. 25’000 Einheiten waren vorgesehen, doch der japanische Krawallmeister ist eingeschlagen wie eine Bombe, die Nachfrage übertraf selbst die kühnsten Erwartungen des japanischen Herstellers. Ein GR Yaris 2.0 war ursprünglich nie geplant, doch der Mangel und Konkurrenz weit und breit sowie die enorme Fangemeinde, die das Modell bilden konnte, haben Toyota dazu veranlasst, das hier gezeigte Facelift zu entwickeln. Und hier handelt es sich nicht um ein Facelift im klassischen Sinne, sondern um eine Aufwertung des Autos von Enthusiasten für Enthusiasten. Ein Spoiler vorweg: Dies ist eines der besten Fahrerautos, das man überhaupt kaufen kann, und zwar unabhängig vom Preissegment.
Polestar 4: Design vor Tugend
Es ist noch gar nicht so lange her, da war Polestar ein Synonym für Motorsport und richtig böse Volvo-Modelle; ich erinnere an dieser Stelle gerne an den famosen V60 Polestar. Dann hat sich die Marke eigenständig gemacht mit dem Ziel, elektrische Performance-Modelle zu fertigen. Und während die ersten beiden Modelle es durchaus ernst mit der Sportlichkeit meinten, so ändern sich beim Polestar 4 doch allmählich die Vorzeichen. Der schick gezeichnete Crossover ist ein Blickfang und ein gutes sowie cooles Auto, doch es bleibt sowohl ein Fragezeichen als auch ein Ausrufezeichen in meinen Gedanken zurück.
Genesis G90 LWB: Luxusprobleme
Genesis will es also wissen. Der Nobel-Ableger von Hyundai vermarktet auch sein absolutes Flaggschiff G90 in ausgewählten europäischen Märkten und der Schweiz. Die Limousine ist in zwei Radständen erhältlich und greift die deutsche Elite unverhohlen an. Genesis verbaut seine gesamte Markenkompetenz in den G90 und obwohl asiatische Modelle praktisch nie in derartigen Ligen verkehren, so bleibt Genesis seiner Preispolitik treu und bietet den G90 deutlich günstiger an als die Konkurrenz, die üblicherweise in solchen Sphären verkehrt. Kann der G90 als Newcomer der etablierten automobilen Königsliga das Wasser reichen? Oder wird der G90 als der Wagen für Neureiche abgestempelt, die sich eben doch noch nicht alles bedingungslos leisten können?