Mal abgesehen vom Testwagen habe ich den Ford Capri auf öffentlichen Strassen so oft gesehen wie den Ford GT: Kein einziges Mal. Während das beim GT zwar jammerschade, aber auch verständlich ist, sollte dies beim Capri nicht sein, denn der ist als Volumenmodell konzipiert. Am Namen kann es wohl nicht liegen, denn obwohl Ford es nicht lassen kann, eingefleischte Petrolheads mit der Namensgebung ihrer Modelle zu verärgern, so ist dies wohl kein Hinderungsgrund für passable Verkaufszahlen, wie der Mustang Mach-E beweist. Man spricht wohl einfach eine Zielgruppe an, der es völlig egal ist, dass das Auto niemals so heissen dürfte. Im Test des Ford Capri, der technisch gesehen das Schwestermodell vom VW ID.5 ist, gehe ich auf Ursachenforschung, warum Ford das Modell nicht loswird. Eines vorneweg: Einen triftigen Grund habe ich nicht gefunden.
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Peugeot E-3008: Schicker Stromer mit Bedacht
Peugeot hat mal wieder einen rausgehauen. Nicht aus technischer Sicht, sondern was das Design angeht. Der E-3008 ist aussen und vor allem innen vollkommen gelungen. Fahrerisch vermag das neue SUV ebenfalls zu überzeugen, sofern man es etwas gemütlicher angeht. Ein Fragezeichen hinterlässt jedoch die Reichweite.
Lexus RZ: Einer von vielen
Toyota hielt sich lange zurück mit reinen Elektrofahrzeugen. Erst vor zwei Jahren präsentierte der Konzern den ersten Stromer bZ4X, Lexus hatte zuvor bereit mit dem UX einen SUV im Angebot – allerdings mit kümmerlicher Reichweite. Nun startet mit dem RZ der zweite E-SUV der noblen Marke und der scheint mit mehr Überzeugung entwickelt zu sein. Doch als Spätzünder hat man es meistens schwer und so tut sich auch der Lexus RZ schwer. Der Japaner ist weder schlecht noch überragend und droht somit, von der breiten Masse einfach weggeschwemmt zu werden.