Alle kennen ihn, alle lieben ihn: Den Ford Mustang, Gründer eines ganzen Segments – jenes der Pony Cars. Ich könnte eine Strassenumfrage durchführen, indem ich vierjährigen Knirpsen ein Foto vom Mustang vor die Nase halten und fragen würde, was das für ein Auto sei. Ich hätte garantiert eine Richtig-Antwortquote von mindestens 120%. Sei es durch ein Autoquartett, ein Poster an der Wand, durch einen Film oder ein Racing Game, in seiner Kindheit hatte bestimmt jeder Junge in irgend einer Form Kontakt mit dem Mustang. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, die Einheit PS auf meinem Blog nicht mehr anzuwenden, aber ein besonderes Auto erfordert besondere Massnahmen. Daher: Wer die Zügel von 418 angriffslustigen Hengsten in die Hand gedrückt bekommt, dessen Augen fangen an zu leuchten. Auch meine.
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Ford Focus ST: Im Stand mau, in Fahrt wow
Meinem geschulten Auge fallen bezüglich Autodesign sofort alle Eigenschaften auf. Ob ein Modell zur sportlichen Sorte gehört, erkennt man in der Regel an mehr oder weniger Details. Im Falle des Ford Focus ST sind es aber ganz klar weniger Details. Ohne die ST-Logos vorne und hinten und dem speziell geformten Endrohr hätte selbst ich grosse Mühe, den Focus als ST zu erkennen. Insbesondere in weiss sieht er extrem brav aus und wer den ST mit einem normalen Focus vergleicht, fragt sich zu recht, wo denn da die Unterschiede liegen. Doch fahrdynamisch sind die Unterschiede frappant. Der Focus ST gehört selbst unter den Hot Hatches zur wilderen Sorte.
Ford Mondeo: Eile mit Weile
Der Ford Mondeo verkehrt endlich auf unseren Strassen und auch wenn das Thema mittlerweile ausgelutscht ist, einmal muss es noch erwähnt werden: Es ist höchste Zeit. Über ein Jahr Verspätung hat der neue Mondeo und weil die Konkurrenz nicht schläft, fürchtete ich, dass Ford ein neues, altes Auto an den Start bringt. Gott sei Dank ist dem jedoch nicht so, im Gegenteil, der Mondeo braucht sich überhaupt nicht zu verstecken, optisch schon gar nicht.
Ford Focus trifft auf verwöhntes Einzelkind
Es wird Zeit, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern. Ich bin ein Einzelkind. Einzelkinder sind in der Regel verwöhnter, als Kinder mit Geschwister und ich glaube, ich mache diesbezüglich keine Ausnahme. Da ich meinen Autoblog ganz alleine führe, stehen mir die Testautos jeweils auch ganz alleine zur freien Verfügung – ganz im Gegensatz zu einer Redaktion, wo mehrere Tester ein Auto fahren und beurteilen. So entsteht bei mir das Gefühl, dass das Testauto jeweils “mein” Auto ist, zumindest während der Testdauer. Diese Bindung ermöglicht auch die ausführlichen und persönlichen Reviews. Insofern trifft sich das ja hervorragend, dass ich als Einzelkind die Autos für mich habe. Der Ford Focus Testwagen vermag meine Einzelkind-Ansprüche allerdings nicht zu erfüllen. Da kann aber weder Ford als Marke, noch das Auto an sich etwas dafür. Wie das?
Ford Fiesta ST Black & White: Der krönende Abschluss
Steinalt ist er, der Ford Fiesta. Seit Ende 2008 kurvt er fast unverändert auf den Strassen herum, anfangs 2013 gab es ein leichtes Facelift, womit auch der ST eingeführt wurde. Jetzt hat Ford für die betagte Taschenrakete ein Tuningkit im Angebot, frei nach dem Motto “ein bisschen mehr geht immer”. Mittels eines optimierten Luftfilters und einem Chiptuning von Mountune steigen Leistung und Drehmoment um rund 18%, resp. 10%. Geblieben sind die direkte, schwergängige Lenkung und das brettharte Fahrwerk. Warum der Ford Fiesta ST auf Schweizer Strassen mehr Spass macht, als ein 400 kW Bolide, werde ich euch erklären.
Mustang Meeting: Fotografische Impressionen
Zum 50. Geburtstag des legendären Ford Mustangs fand am 30. August 2014 auf dem Flugplatz Birrfeld das 5. Mustang & Shelby Meeting statt. Neben Exponaten verschiedenster Baujahre war auch das 2015er Modell, allerdings ein Vorserienmodell, präsent. Normalerweise neige ich dazu, viele Worte über Autos zu verlieren, doch dieses Mal lasse ich lieber die Bilder für sich sprechen. Viel Spass!
Ford Kuga: Auf smartem Wege zur Weltherrschaft
Der erste Kuga, der nur für Europa bestimmt war, hat eingeschlagen wie eine Bombe. Sein Nachfolger soll nun alles noch besser machen, aber nicht nur in Europa, sondern auf der ganzen Welt. Er ist nämlich ein Weltauto und wird auch in Amerika, sowie in Australien angeboten. Es allen recht zu machen, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Schafft es der Kuga trotzdem, der harten Konkurrenz im Segment der Kompakt-SUVs davonzufahren?
Ford Ranger: Ein rustikaler Zeitgenosse
In den USA sind Pick-Ups Ausdruck eines Lifestyles, sie sind allgegenwärtig. Bei uns verkehren jedoch hauptsächlich Lieferwagen mit Ladefläche. Pick-Ups, die auch in der Freizeit gefahren werden, sind ziemlich selten. Wenn ein Dodge RAM, ein V8 Ungetüm im Format Türsteher bei uns vorbeidonnert, sind die Leute ziemlich verdutzt. Der Ford Ranger ist mit geringeren Abmessungen und Dieselmotor diesbezüglich sozialverträglicher. Dennoch werden die Absatzzahlen in der Schweiz wohl eher gering bleiben.
Ford Fiesta ST: Ist er zu hart, bist du zu weich
Was hast du denn als nächstes zum Testen, wollte ein Kollege wissen. Ford Fiesta war meine Antwort. Oh, ok. Themenwechsel.
Ford Fiesta. Klingt nach kleinem, günstigem und grünem Stadtauto, vielleicht noch mit einem kleinen, weiblichen Touch versehen. Solide, aber langweilig. *Gähn*…, mir schlafen gleich die Finger beim Schreiben ein… Glücklicherweise trägt mein leuchtend roter Testwagen diese beiden Buchstaben mit sich: ST. Dies ist dann wie ein Fiesta mit -1 multipliziert – das pure Gegenteil. Mein Kollege wird noch gewaltig auf die Welt kommen…